Geschäftsführer verlässt Medi Bayreuth

Der 31-Jährige werde von da an für ein Bayreuther Unternehmen arbeiten, „das ihm zu einer internationalen Tätigkeit weitere Entwicklungsmöglichkeiten in einem Konzern bietet.“ Die Suche nach einem passenden Nachfolger für die Geschäftsleitung habe bereits begonnen.

Galewski ist seit Beginn der Saison 2014/15 als Geschäftsführer der BBC-GmbH tätig. Er hat damit genau die Zeitspanne geprägt, in der sich Bayreuth wieder in der Spitzengruppe der Basketball-Standorte etabliert hat. Bei seinem Amtsantritt hatte das Medi-Team gerade mit knapper Not den Klassenerhalt geschafft, nur zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Drei Jahre später gelang mit einem glänzenden vierten Platz zum ersten Mal seit 21 Jahren der Einzug in die Playoffs und die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb. Und der bisherige Verlauf der aktuellen Saison lässt erwarten, dass dieser Höhenflug auch nachhaltig ist.

„Als starke Marke im deutschen Basketball etabliert“

„Philipp Galewski trägt an diesen Erfolgen einen ganz entscheidenden Anteil“, wird Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Schöttner in der Pressemitteilung zitiert. „Er hat als erster hauptamtlicher Geschäftsführer unserer Organisation mit unermüdlichem, persönlichen Engagement nicht nur ein hervorragend funktionierendes Team im sportlichen und nicht-sportlichen Bereich aufgebaut, sondern durch zahlreiche innovative Ansätze in der Vermarktung und beim Erscheinungsbild ‚medi bayreuth‘ als eine starke Marke im deutschen Basketball etabliert.“ Als Geschäftsführer lasse man ihn deshalb nur ungern gehen und wünsche ihm alles Gute.

Unter Umständen werde sich Galewski aber nicht vollständig aus der Basketballszene zurückziehen, denn er habe seine ehrenamtliche Mitarbeit angeboten. Der scheidende Geschäftsführer ist auch Präsident des Nachwuchsvereins Young Heroes. Auch wenn die Position in der Geschäftsführung sehr überraschend frei wird, könne der oder die „Neue“ ein in jeder Hinsicht „gut bestelltes“ Haus übernehmen und auf einer sehr soliden Basis die Organisation weiterentwickeln, so Schöttner. Die Suche nach einem Nachfolger sei schon im Gange, und erste Gespräche mit potenziellen Kandidaten seien bereits geführt worden.

Unter Zeitdruck setzen lassen möchte man sich dabei jedoch nicht: „Es ist uns wichtig, den bestmöglichen und nicht den am schnellsten verfügbaren Kandidaten für uns zu gewinnen“, betont Schöttner. „Denn auf personelle Kontinuität im wirtschaftlichen und sportlichen Bereich zu setzen, hat sich bewährt.“

5 (1 vote)

Anzeige

Kommentar schreiben

Zum Verfassen von Kommentaren bitte Anmelden oder Registrieren.