Gemüselaster kippt auf der A 9 um

Zu dem spektakulären Verkehrsunfall kam es am frühen Donnerstagmorgen auf der A 9 im Landkreis Bayreuth. Ein mit Gemüse beladener Sattelzug aus dem Elbe-Elster-Kreis hatte die Autobahn in Richtung Berlin befahren. Nach Polizeiangaben geriet der Sattelzug kurz vor 1 Uhr aus noch ungeklärter Ursache zwischen den Anschlussstellen Marktschorgast und Gefrees nach links, durchbrach die Mittelschutzplanke und kippte dann um. Der 59-jährige Fahrer wurde dabei verletzt.

Sattelzug blockiert die Fahrbahn

Der umgestürzte Sattelzug blockierte nun die Richtungsfahrbahn München. In den querliegenden Lkw krachte noch ein Kleintransporter, dessen Fahrer aber unverletzt blieb. Auch auf der Richtungsfahrbahn Berlin wurden Autos beschädigt, die über umherliegende Fahrzeug- und Ladungsteile fuhren.

Autos werden umgeleitet

Die A 9 in Richtung München war am Morgen für die Unfallaufnahme und die Bergung des umgestürzten Lkw gesperrt. In Fahrtrichtung Berlin wurde der Verkehr über die rechte und die mittlere Fahrspur an der Unfallstelle vorbei geleitet. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen mindestens auf ca. 100.000 Euro. 

red

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Kommentare

Eine Frage an die Statistik-Versteher: Nehmen die Unfälle mit LKWs auf unseren Autobahnen zu?
Wenn man in einer Fernsehsendung gesehen hat, wie die Transportunternehmen die gesetzlichen Vorgaben unterlaufen, indem auch auf innderdeutschen Routen osteuropäische Fahrer zu Dumpinglöhnen eingesetzt werden. Sie hausen über mehrere Wochen in ihrem Fahrerhaus und werden in Deutschland praktisch nicht kontrolliert.
Wie soll da eine fairer Wettbewerb mit dem Transport auf der Schiene entstehen.
ich habe den Eindruck, dass ein Transport auf der Schiene in der deutschen Politik nicht mehr vorgesehen ist
Bis Gemüse mit der Bahn beim Einzelhandel ist, hat es sich in Mutterboden zurückverwandelt.
"Sie haben ja eine Kinderfahrkarte!"
"Da können Sie mal sehen, wieviel Verspätung der Zug wieder hatte."
Ansonsten habt Ihr völlig Recht.