Geigenmüller sichert Arbeitssieg

Matchwinner war Andreas Geigenmüller. Er erzielte nicht nur in der 51. Minute den erlösenden Ausgleich, sondern war auch beim Penaltyschießen der einzige Schütze, der den Puck im Netz unterbrachte. Hier hatte auch Julian Bädermann maßgeblich zum Erfolg beigetragen: Der Torwart parierte alle drei Penaltys des EC Pfaffenhofen.

Magere Kost

Die 60 Minuten zuvor boten beide Teams eher magere Eishockeykost. Das Spiel war zerfahren und vom Kampf geprägt. Dem klaren Favoriten aus Bayreuth gelangen kaum flüssige Kombinationen. Ein Grund dafür war, dass sich die Gäste auf der Strafbank abwechselten – 14 Strafminuten allein in den ersten beiden Dritteln waren zu viel.

EHC-Teammanager Dietmar Habnitt hatte aber noch eine weitere Erklärung für die durchwachsene Leistung seiner Mannschaft. Der EHC sei wetterbedingt nach vierstündiger (!) Busfahrt – nach Pfaffenhofen sind es etwa 180 Kilometer – erst zehn Minuten vor dem offiziellen Spielbeginn in Oberbayern eingetroffen. Die Spieler haben sich schnell umziehen und warm machen müssen. Mit 30 Minuten Verspätung begann die Partie. „Eine optimale Vorbereitung sieht natürlich anders aus“, erklärte Habnitt.

Leistungssteigerung im dritten Drittel

So taten sich die Bayreuther 40 Minuten lang schwer gegen das kampfstarke Heimteam. Erst mit einer Leistungssteigerung im Schlussdrittel verdienten sich die Tigers den Erfolg. Sie waren das klar bessere Team und tauchten häufig gefährlich vor dem EC-Tor auf. Aber erst Geigenmüllers „Glückschuss“ brachte den Ausgleich.

Tore: 1:0 (10.) Spindler (Feilmeier – 5 gegen 4), 1:1 (51.) Geigenmüller.

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Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie in der Montagsausgabe (10. Dezember) des Nordbayerischen Kuriers.

Nicht bewertet

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