Geflügelpest: Neuer Fall im Kreis Hof

Das Friedrich-Loeffler-Institut als zuständige Bundesbehörde soll nun klären, ob die Hühner dort an der hochansteckenden Variante der Geflügelpest (H5N8) gestorben sind. Alle Tiere des Bestandes seien bereits getötet worden. Zuvor war bei Hobbyzüchtern im Landkreis Regensburg und im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim der gefährliche Typ des Virus nachgewiesen worden.

Allein im Januar gab es bisher sieben H5N8-Fälle bei Wildvögeln und Hausgeflügel im Freistaat. Insgesamt sind von der im November ausgebrochenen Krankheitswelle in Bayern bislang 30 Landkreise und 5 kreisfreie Städte betroffen. Rund 1200 Verdachtsfälle sind seitdem zur Untersuchung an das Landesamt geschickt worden. Bayernweit gilt für unbestimmte Zeit eine Stallpflicht, um eine Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern.

dpa

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