Geburtstagswunsch: Sieg Nummer vier

Das schönste Geschenk seiner Mannschaft wäre natürlich, wenn sie dem 1:1 am Mittwoch im Stadtderby bei der SpVgg Bayreuth II den vierten Dreier folgen lassen würde. „Wir hatten das Spiel im Griff und zahlreiche Chancen, um es frühzeitig und deutlich zu entscheiden, vor allem in der ersten Halbzeit. Durch eine Unachtsamkeit haben wir den Ausgleich bekommen und waren hintenraus nicht mehr zwingend genug. So gehst du dann nur mit einem Unentschieden nach Hause“, ärgert sich der FSV-Coach noch ein wenig über den verpassten Sieg.

Für Sonntag will er aber das Positive herausnehmen: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, nur die Tore nicht.“ Wohl weiterhin nicht für diese sorgen kann Alexander Koßmann. Zudem hat sich nach Oliver Leykauf jetzt auch Frederik Schmidt-Hofmann in den Urlaub verabschiedet, Marcel Schöpf ist privat verhindert, und Matthias Sesselmann fällt mit einem Bluterguss in der Wade aus. „Das reißt schon eine kleine Lücke rein“, meint Pötzinger.

Ausfälle auf beiden Seiten

Aber auch die Selbitzer, die seiner Ansicht nach von der Mannschaft grundsätzlich nichts mit dem Abstieg zu tun haben sollten, haben einige Verletzte zu beklagen. Neuester auf der Liste ist David Wich, der am Mittwoch im Frankenwaldduell mit Aufsteiger SV Friesen (2:2) mit einer Prellung vom Platz musste. Nach zweimaligem Rückstand gelang dem wie Nico Schmidt vor der Saison von der SpVgg Bayreuth II gekommenen Kaan Gezer jeweils der Ausgleich. Beim 2:2 gegen den Baiersdorfer SV hatte er zur 1:0-Führung getroffen. Bisher haben sich bei Selbitz Unentschieden (drei) und Niederlagen (zwei) abgewechselt, so dass morgen eigentlich wieder eine Pleite folgen müsste. In der Vorsaison kassierte der FSV auswärts eine 0:6-Klatsche, revanchierte sich aber daheim mit einem 4:1-Erfolg.

„Sie sind schwächer gestartet, stehen aber zu Unrecht hinten. Wie die Altstadt wollen sie den ersten Sieg und werden noch kommen. Ich hoffe, dass sie nicht gerade gegen uns ihren besten Tag erwischen“, sagt Pötzinger, dessen Mannschaft die Hinrunde eigentlich schon abhaken könnte, nachdem sie bereits jetzt die zehn Punkte aus der vergangenen Spielzeit auf dem Konto hat. „Vor haben wir das nicht, es wird jetzt aber schwerer“, so der FSV-Coach. In nächster Zeit stehen für die Prellmühler unter anderem die Duelle mit Absteiger SC Feucht (7.), dem bisher so starken Aufsteiger SV Friesen (6.), dem TSV Buch (3.) sowie Topfavorit und Spitzenreiter ATSV Erlangen auf dem Programm. Bis auf Friesen sind diese Teams noch ungeschlagen.

FSV Bayreuth: Petrovic, Nüssel – Schwarzer, Menzel, Röthlingshöfer, Schuberth, Konradi, Kellner, Düngfelder, Graf, Angerer, Hendel-Diaz, Ari, Tekelioglu, Ollet, Henriques.

Nicht bewertet

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