Gartenhäuser stehen in Flammen

Nachdem der Notruf in der Integrierten Leitstelle eingegangen war, wurde gemäß dem Einsatzstichwort „Brand Gartenhütte“ zunächst das Löschfahrzeug der Ständigen Wache alarmiert. Da aber weitere Meldungen eingingen, in denen unter anderem auch von Explosionen die Rede war, wurde noch auf der Anfahrt die Alarmstufe erhöht. Entsprechend wurde für die Abteilungen Innere Stadt und St. Georgen Alarm ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Kräfte standen zwei Gartenlauben bereits lichterloh in Flammen. Sofort wurde ein Löschangriff mit drei Schaumrohren aufgebaut um den Brand unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung auf weitere Hütten zu verhindern.

Die Polizei ermittelt

Die nach und nach eintreffenden Einheiten unterstützten mit weiteren Atemschutztrupps und stellten die Wasserversorgung sicher. Nach etwa einer halben Stunde war das Feuer weitestgehend gelöscht. Um alle Glutnester zu erreichen, wurde das Brandgut in Folge von Trupps unter Atemschutz mittels Hacken und Mistgabeln auseinander gezogen und mit Schaum abgelöscht. Dabei kamen auch mehrere Wärmebildkameras zum Einsatz.

Um 2.20 Uhr konnte der Leitstelle „Feuer aus“ gemeldet werden. Bis auf die Abteilung St. Georgen, welche die Brandwache übernahm, rückten alle Einheiten ab. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte vor Ort, davon wurden zwölf unter Atemschutz eingesetzt. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort, verletzt wurde aber niemand. Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufgenommen.

red

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Montag, 13. November 2017 - 11:06