Fünf Kälber bei Scheunenbrand getötet

„Das ist gerade noch mal gut gegangen“ atmete der zum Brand geeilte Bürgermeister Manfred Porsch tief durch. „Das haben wir dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr zu verdanken. Die hat wieder einmal bewiesen, wie leistungsfähig und wie wichtig sie ist.“

250 Einsatzkräfte

Feuerwehr-Pressesprecherin Carolin Rausch berichtet von 250 Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, die zur Ringstraße geeilt waren. Wenige Minuten nachdem um 6.06 Uhr beim Speichersdorfer Feuerwehrkommandanten und Einsatzleiter Roland Steininger der Alarm eingig, war die Feuerwehr am Einsatzort.

Dort stand die Scheune bereits komplett in Flammen und konnte nicht mehr gerettet werden. So lag das Hauptaugenmerk darauf, das Ausbreiten der Flammen auf die angrenzenden Gebäude zu verhindern. Aus dem Dach einer direkt angebauten Scheune züngelten bereits erste Flammen, doch die Einsatzkräfte konnten diesen Brand im letzten Moment löschen.

Mit Atemschutz

Nach zwei Stunden war das komplette Feuer eingedämmt, die mit Atemschutz ausgerüsteten Löschtrupps konzentrierten sich  nun darauf, die qualmenden Heu- und Strohballen mit einem Bagger auseinander zu breiten und zu löschen.

Jede Hilfe zu spät kam für fünf Rinder, eines davon musste von der Polizei von seinen Qualen erlöst werden. Dass nicht noch mehr tote Tiere zu beklagen waren, ist dem Landwirt zu verdanken, der im letzten Moment die Stalltür öffnen konnte. „Wenn heute der Wind der vergangenen Tage geblasen hätte, wäre das eine Katastrophe geworden“, meinte Kreisbrandmeister Karlheinz Sehnke.

Spezialisten der Kripo Bayreuth übernahmen noch am Montagvormittag die weiteren Ermittlungen zur Brandursache. Demnach gibt es Hinweise auf einen Blitzeinschlag in der Scheune, der möglicherweise das Feuer ausgelöst haben könnte.

3 (1 vote)

Anzeige