FSV will in Friesen nicht leer ausgehen

„Wir sollten zumindest nicht leer ausgehen“, sagt Jörg Pötzinger. Der FSV-Coach weiß aber auch, dass seine Mannschaft dafür besser verteidigen und mehr Akzente nach vorne setzen müsse als zuletzt gegen den SC Feucht. Acht Minuten reichten dem Bayernliga-Absteiger für seine drei Treffer zum 3:0-Erfolg.

„Ich weiß nicht, ob sie nicht mehr wollten oder konnten. Bis zu unserem kurzen Tiefschlaf haben wir nicht viel zugelassen. Wenn wir aber eins bekommen, folgt oft gleich das zweite. Wir müssten uns erst einmal sortieren, statt in Hektik zu verfallen und gleich mit der nächsten Aktion das 1:1 machen zu wollen. Aber da kann ich reden, was ich will“, ärgert sich Pötzinger, der vor allem seine erfahrenen Spieler in die Pflicht nimmt. Keeper Marco Petrovic macht er keinen Vorwurf: „Den wuchtigen Kopfball aus kurzer Distanz kann er mit viel Glück raustauchen. Die zwei Bogenlampen haben blöd ausgesehen. Solche Eier bekommst du nicht jede Woche.“

Während der FSV zu den neun Punkten aus den ersten vier Spielen in den vier Partien danach noch zwei Zähler holen konnte (1:1 bei der SpVgg Bayreuth II und 2:2 beim Baiersdorfer SV), reichte es für die Friesener lediglich zu einem 2:2 im Frankenwaldderby bei der SpVgg Selbitz. Zuletzt musste die Truppe von Trainer Armin Eck, einst bei der SpVgg Bayreuth Coach von Pötzinger, drei Pleiten in Folge hinnehmen.

„Der Sieger verschafft sich wieder Luft nach unten. Mit 14 Punkten würden wir nicht so schlecht dastehen. Aber Friesen wird nach zwei Heimniederlagen die Punkte behalten wollen“, sagt der FSV-Coach. Fest steht, dass die Kronacher Vorstädter umstellen müssen: Deren gerade erst von einem Kreuzbandriss genesene Leistungsträger Nikolai Altwasser verletzte sich beim jüngsten 1:3 gegen den TSV Buch wieder schwer.

FSV kann wieder auf besten Schützen setzen

Obwohl Pötzinger mit den zur Halbzeit gegen Feucht eingewechselten Jugendspielern Hannes Schreiber und Mert Tekelioglu zufrieden war, werden sie diesmal wohl nicht mit dabei sein. Denn personell sieht es wieder ein bisschen besser aus als am vergangenen Wochenende. Zwar fehlen Manuel Eisele, Dominik Düngfelder, Oliver Leykauf und Julian Ollet weiterhin, dafür sind Frederik Schmidt-Hofmann, Marcel Schöpf und der mit fünf Treffern beste FSV-Torschütze Florian Schuberth aus dem Urlaub zurück.

FSV Bayreuth: Petrovic, Nüssel – Schwarzer, Menzel, Röthlingshöfer, Konradi, Kellner, Graf, Hendel-Diaz, Ari, Sesselmann, Koßmann, Schuberth, Schmidt-Hofmann, Schöpf.

Nicht bewertet

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Montag, 13. November 2017 - 11:06