Frühstart für die Schützengilde

Der Grund ist ein einfacher: Die Zweite Liga Mitte besteht aus elf, statt nur zehn Mannschaften wie in den anderen Ligen. Soll heißen, vier Partien mehr müssen gespielt werden. Die Saison wird daher zügig abgewickelt: Der letzte Vorrundenspieltag findet am 11. Dezember statt, eine Woche später geht es schon in die Rückrunde. Im Anschluss an eine vierwöchige Weihnachtspause geht es dann im neuen Jahr bereits am 15. Januar wieder auf die Bahnen. Der finale Spieltag wurde auf den 26. März terminiert.

Und da möchten die Bayreutherinnen den Klassenerhalt feiern. „Unser Ziel soll es in dieser Spielzeit sein, von Anfang an nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und immer einen Platz im gesicherten Mittelfeld einzunehmen“, sagt Mannschaftssprecherin Verena Faßold. „Es soll eine sorgenfreie Saison werden.“ Da die Spielklasse nach dieser Serie auf zehn Teams reduziert werden soll, wird es aber auch in diesem Jahr eine verschärfte Abstiegsregelung geben.

Die Konkurrenz hat aufgerüstet

Mehr als ein Mittelfeldplatz wäre ein Traum für die Schützengilde, denn die Konkurrenz hat wieder einmal nicht geschlafen. „Wie zu vernehmen war, hat Victoria Bamberg die Bundesliga-Mannschaft wieder mit einigen Hochkarätern aufgerüstet, was sicherlich auch Auswirkungen auf die Reserve haben wird“, befürchtet Faßold. Bei der stellen sich die Bayreutherinnen zum Vorrundenfinale vor. „Und die Mannschaften aus dem Osten sind auch nicht verachten. Bei denen macht sich so langsam die gute Jugendarbeit bemerkbar.“ Ausgerechnet bei einem Thüringer Verein starten Saskia Koch und Co. in die neue Spielzeit: „Der SV Eintracht Rieth ist ein Aufsteiger und kann eine recht gute Mannschaft aufbieten“, weiß Faßold. Dessen Bahnen sind den Bayreutherinnen ebenso unbekannt wie die des SKK Unter Uns Bad Neustadt, der ebenfalls neu in der Liga vertreten ist. „Das werden schwere Brocken“, glaubt die Schützengilde-Mannschaftssprecherin.

Die Bayreutherinnen gehen unverändert in die neue Spielzeit – und können deshalb weiterhin mit einem Pfund wuchern, das andere nicht haben. Mit Daniela Dietel haben sie die Auswärts-Schnittbeste der vergangenen Saison in ihren Reihen. Sie kam auf sage und schreibe 596 Holz und soll auch heuer wieder die „Lebensversicherung“ der Bayreutherinnen darstellen. „Und unsere Vorbereitung lief ganz ansprechend“, blickt Faßold zurück. Teile der Mannschaft haben sogar in der Sommerpause nicht aufgehört zu trainieren. „Ich glaube, in dieser Saison sieht es nicht einmal so schlecht für uns aus“, gibt sich Faßold optimistisch.

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