Freie Fahrt übers Landesgartenschaugelände

Die Landesgartenschau ist längst vorbei, offiziell heißt das Gelände nun Wilhelminenaue. Heike und Karin Kofliski aus Hof sind trotzdem wegen der Landesgartenschau hier. „Wir sind ganz gezielt gekommen, dachten, es wäre schon längst öffentlich zugänglich“, berichten sie.  Dass sie zu den ersten gehören, die durch die frisch geöffneten Gitter spazieren, ist für sie ein glücklicher Zufall.

Vorstellungskraft reicht

Heike war zwei Mal hier, während die Gartenschau noch lief und möchte nun ihrer Mutter alles zeigen. „Wunderbar“, sagt die zum Gelände und stört sich kein bisschen daran, dass kaum mehr etwas steht. „Schließlich haben wir ja Vorstellungskraft!“ Die beiden genießen es, im weitläufigen Gelände nahezu alleine zu sein, ohne all den Rummel, der hier einst war. „Und für die Tiere ist die Ruhe sicherlich auch viel schöner.“

Laufroute sofort verlegt

Christina Popp hatte von einem Arbeitskollegen gehört, dass man jetzt über das Gelände laufen kann und hat sofort die Route ihrer Laufgruppe verlegt. „Das ist toll hier, ich habe mich die ganze Zeit darauf gefreut, hier irgendwann laufen zu können“, sagt sie. Der Blick ist weit, das Gelände eben – genau das richtige für einen Lauf in der Mittagspause. Jeden Mittwoch joggen die vier gemeinsam und von jetzt an voraussichtlich mit Vorliebe in der Wilhelminenaue.

"Endlich ist der Weg frei"

Auch Ingrid Laufer freut sich, dass der Weg endlich wieder frei ist. Sie gehört zu denen, die darauf lange und ungeduldig gewartet haben. „Ich wohne in Laineck, es ist einfach der kürzeste Radweg in die Innenstadt“, sagt sie. Und der sei ja nicht nur während der Landesgartenschau, sondern auch schon im Vorfeld während der Neuverlegung  und während der Aufbauarbeiten für die Schau  gesperrt gewesen. „Und jetzt hat es auch nochmal ganz schön lange gedauert“, findet sie. Allerdings verlief jetzt alles genau nach Plan, betont Mirko Strauch, der Pressesprecher der Landesgartenschau: „Versprochen hatten wir die Öffnung des Radwegs von Laineck in die Innenstadt bis Allerheiligen und diesen Termin haben wir auch eingehalten.“

Freier Zugang in alle Ecken erst im Jahr 2017

Wann der Rest des Geländes für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, steht noch nicht fest. In den kommenden Wochen und Monaten werden nach und nach immer mehr Bereiche geöffnet. „Wann genau, können wir jetzt noch nicht sagen, das hängt auch von der Witterung ab“, erklärt Streich: „Endgültig und in allen Bereichen wird es auf jeden Fall erst im Jahr 2017 soweit sein“.

Nicht bewertet

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Kommentare

Fußgänger haben hier Vorrang. Sie dürfen den Weg in ganzer Breite benutzen und nicht wie bei einer Fahrstraße ohne Gehsteig äußerst links oder innerorts auch alternativ äußerst rechts gehen. Radfahrer dürfen nur durch Klingeln darauf aufmerksam machen, dass sie vorbei wollen. keinesfall müssen die Fußgänger dann sofort zur Seite springen.
Dass es sich hier nicht um einen "Radweg", sondern um einen "gemeinsamen Fuß- und Radweg" handelt habe ich hier auch geschrieben. Das ist aber irgendwie verschwunden.
Oh Kiepfer! Du nervst!
Darf da die Dame da überhaupt mit der BLAUEN Jacke durchfahren, oder muss sie eine GRÜNE anziehen...? Und wo bleiben die Streifen...?
Hier ist in meinen Kommentaren teilweise gelöscht worden, so dass der Sinn verlorengegangen ist!
Gab es gestern irgendwo in reichlichem Umfang Freibier?
Weil es heute in der Printausgabe nicht nur wie hier beiläufig erwähnt ist, sondern in der Überschrift steht, dass das Landesgartenschaugelände nun offiziell "Wilhelmineaue" heißen soll:

Zur brandenburgischen Gemeinde Großderschau ( https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fderschau , http://www.rhinow.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=54072 ), gehört seit etwa 250 Jahren ein Gutsbezirk Namens "Wilhelminenaue". Der Gutsbezirk ist übrigens auch nach der Prinzessin Wilhelmine von Preußen und Markgräfin von Brandenburg-Bayreuth benannt. Ihr Bruder, der Alte Fritz hat diesen Landstrich entwässern und urbar machen lassen.

Hat die Stadt Bayreuth bei ihrem Ansinnen nach Änderung des Namens der Obern Bayreuther Roltmainaue in "Wilhelminenaue" diese Gemeinde, das übergeordnete Amt Rhinow ( http://www.rhinow.de ) sowie das zuständige Landratsamt Havelland ( http://www.havelland.de/Startseite.2.0.html ) und die brandenburgische Landesregierung gefragt, was diese Institutionen davon halten?

Außerdem muss sich die Stadt gründlich überlegen, ob man einen solchen Namen, der schon anderswo existiert, für den neuen Landschaftspark verwenden soll.

Schließlich kommen sich die Teilnehmer an dem Namensfindungswettbewerb veralbert vor. Sie haben sich ja Gedanken um einen neuen Namen gemacht.
Ich ziehe meine Frage "Gab es gestern irgendwo in reichlichem Umfang Freibier?" zurück und stelle fest: Es gab vorgestern und gestern irgendwo in reichlichem Umfang Freibier.
Einfach nicht mehr reagieren. Dieser Herr K..... ist was dieses Thema und die Farbe von Polizeiautos angeht sehr sehr sensibel oder ist es penibel ;-)
Montag, 13. November 2017 - 11:06