Fix: Pfeifer wird Stadtrat von Beruf

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Kommentare

Naive Frage: Wurden bisher in Bayreuth die Stadträte nicht von den Bürgern gewählt? Mehr fällt mir dazu nicht ein...
Es geht hier um eine sog. Berufsmäßigen Stadtrat. Er hat kein Stimmrecht, aber ein Antragsrecht und
fungiert als Referent.
Es geht hier wohl vor allem um Pensionsansprüche zu Lasten von uns allen. Die berühmte Bayreuther Kungelei, die die Entwicklung der Stadt schon so oft ausgebremst hat. Wenigstens haben wir eine OB, die sich auch mal gegen solche von purer Parteipolitik geprägten Entscheidungen stellt, auch wenn sie gegen das Gremium damit nichts ausrichten kann.
Das mit den Pensionsansprüchen kann man leider ex ante nicht genau beschreiben. Zumindest spart man sich durch die Weiterbeschäftigung schon mal für diese Zeit die Pensionszahlungen. Diese setzen mit dem Ruhestand dann aber deutlich höher ein. Es hängt eben von der persönlichen Lebenserwartung ab.
Ich hatte es bereits an anderer Stelle geschrieben, möchte mich aber hier gerne nochmals wiederholen: Wer Herrn Pfeifer schonmal im Stadtrat erlebt hat, kann sich nur freuen, dass diesem Antrag stattgegeben wurde. Mit Herrn Specht bin ich selten einer Meinung, aber seine Aussage im ersten Kurierbeitrag zum Thema, eine Berufung des Herrn Pfeifer wäre ein „Beitrag, der die politische Kultur und Auseinandersetzung bereichern" würde, trifft es auf den Punkt. Ein Stadtrat Pfeifer wird nicht zuletzt aus Sicht der "einfachen Bürger" ein großer Zugewinn: Bürgernähe, Pragmatismus und die Fähigkeit, sich unideologisch mit Belangen der Stadt auseinanderzusetzen sind derzeit leider im Stadtrat fraktionsübergreifend Mangelware. Dass die Frau OBin tatsächlich überrascht war und sich nun tatkräftig gewehrt hat, werte ich als Bestätigung meiner vorhergehenden Thesen. Generell tut dort wohl etwas Selbstreflexion not. Das Argument es könnte "ein junger und günstigerer [sic!] Nachfolger für die Leitung des Referats" gefunden werden ist doch wohl ein schlechter Witz. Jemand der so verzweifelt wäre, sich das unter der aktuellen "Leitung" für signifikant weniger Schmerzensgeld anzutun, wäre fachlich wohl anderweitig nicht vermittelbar. Kann man sich überlegen, ob man so jemanden als wichtigsten Mann oder als wichtigste Frau der Stadtverwaltung haben wollte. Der Pfeifer ist nicht umsonst von den wichtigen Fraktionen geschätzt. Und falls es Mehrkosten verursacht, ist meine Sicht der Dinge: Her damit, diesmal lohnt es sich. Für "White Elephant" Projekte der Frau OBin (siehe Stadhalle) sitzt die Kohle auch locker.
Man kann das Gremium nur beglückwünschen zu dieser Entscheidung. Mit Herrn Pfeifer kommt profundes Wissen, Erfahrung und die Fähigkeit Dinge richtig einzuordnen und darzustellen jetzt mit Rede- und Antragsrecht.
So ein Schmarrn. Der Stadtdirektor kann doch jetzt schon im Stadtrat reden!
Das Problem für ihn und die beteiligten Herren liegt doch einzig und allein darin, dass seit fünf Jahren eine Frau an der Spitze des Rathauses steht.
Hinzu kommt, dass sich die Spechts, Eberbergers, Hohls, Bauskes, Hackers und Co. beim Kungeln richtig wohl fühlen.
Da sind sie beim Stadtdirektor vermutlich an der richtigen Adresse
Ihr Verhalten nennt man neudeutsch "Whataboutism". Sie versuchen die Position anderer Diskutanten zu diskreditieren, ohne deren Argumente zu widerlegen. Heutzutage besonders gerne verwendet: Gender- und/ oder Konspirations-Keule. Traurig vorhersehbar. Langweilig. Unkonstruktiv. Braucht kein Mensch.
Danke für den Schmarrn bitte jedoch das bayerische Kommunalrecht zu lesen wer in Gremien ein eigenes Rederecht besitzt. Aber halt blos daasd was saggst,