Donnerstag, 19. Oktober 2017
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Fichtelberg: Zwei tote Frauen bei Unfall

Gegen 20 Uhr war eine 18 Jahre alte Frau mit ihrem Ford Fiesta auf der Staatsstraße 2981 von Fichtelberg in Richtung der Bundesstraße B303 unterwegs. In dem Wagen saßen zudem ihre 28-jährige Beifahrerin sowie eine 16-Jährige.

Aus noch ungeklärter Ursache und obwohl sie die Strecke gut kannte, verlor die Fahranfängerin in einer Linkskurve die Kontrolle über ihren Kleinwagen und kam nach rechts von der Straße ab. Der Ford überschlug sich und prallte gegen einen Baum.

Wenige Minuten später wurde der Kommandant der Feuerwehr Fichtelberg zu dem Unglück alarmiert.

Kommandant erkannte seine Tochter

Als er am Unfallort eintraf, machte er eine furchtbare Entdeckung. Denn auf dem Fahrersitz erkannte er seine Tochter, die genauso eingeklemmt in dem Fahrzeug lag wie ihre Begleiterinnen. Verzweifelt versuchten die Rettungskräfte die Verletzten zu befreien und medizinisch zu versorgen.

Doch sowohl für die 18-Jährige wie auch für die 28-Jährige kam leider jede Hilfe zu spät. Sie erlagen noch am Unglücksort ihren schweren Verletzungen.

Die 16-Jährige auf der Rückbank konnte befreit werden. Lange kämpften die Ärzte um das Leben der Jugendlichen und konnten ihren Gesundheitszustand so stabilisieren, dass sie in ein Krankenhaus gebracht werden konnte.

Helfer unter Schock

Alle Helfer standen sichtbar unter dem Eindruck des Geschehenen und mussten von Notfallseelsorgern sowie speziell geschulten Kollegen betreut werden. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft kam ein Gutachter vor Ort, der versuchte, den Unfallhergang zu klären.

Insgesamt waren eine große Anzahl Einsatzkräfte des Rettungsdienstes mit Kriseninterventionsteam, des Technischen Hilfswerks sowie rund 50 Feuerwehrkräfte der umliegenden Wehren an der Unfallstelle. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Fahrbahnreinigung war die ST2981 zwischen Fichtelberg und der B303 bis gegen 23.30 Uhr komplett gesperrt.
 
News5/red

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Kommentare

Furchtbar! Den Angehörigen mein tiefstes Beileid und ich hoffe innigst, dass die dritte Person lebend gerettet werden kann.
Mein Beileid den Angehörigen und alles gute der Verletzten
Das ist das Schlimmste, was einem Retter widerfahren kann. Ich darf mir diese Situation nicht vorstellen, weil ich dadurch an die Grenzen meiner Kraft gelangen würde. Ich hoffe, dass die Verletzte und der Vater in ihrem Leben wieder den Boden unter ihren Füßen erreichen können.
Sorry aber der Artikel hat zum Leidwesen der Angehörigen echt Bild-Zeitungniveau.
Was genau meinen Sie damit?
Ach Grossvater! Lassen Sie es einfach!
Tja, und mit diesem Artikel wird – mit reißerscher Überschrift – für Abos geworben. Unglaublich!
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=328919747556127&set=gm.1381161548599349&type=3
reißerischer
Wenn das stimmen würde, wär's allerdings ein Hammer und der Gipfel an Geschmacklosigkeit!
Diese Anzeige stimmt zwar leider, ist aber lediglich Bestandteil des Werbeblattes „BlickpunkT“, das nur Nichtabonnenten der NBK-Print bekommen.
...was die Sache allerdings nicht besser macht!
...muss das sein? Kann doch passieren...
Wir werden auf diese Werbeanzeige hin unser Kurier-Abo kündigen. So gewinnt man keine Leser, so verliert man sie.
Hat sich denn der Kurier nicht ohne "wenn und aber" entschuldigt?
Bravo und Respekt, kernig!
Eigentlich schade, dass "kernig" verschwindet. Sie gehörte zu den positiven Teil der Kommentarschreiber.
Ich würde es mir noch überlegen. :-)
Eine Entschuldigung entbindet nicht bin den Konsequenzen.
Der Kurier entwickelt sich schon eine Weile in eine Richtung, die ich nicht mag. Und die ich nicht mehr mittragen mag. Diese Werbeanzeige ist da nur ein besonders übles Symptom.

Wann wohl der online-Zugang abgeschaltet wird?
Ja, das fürchte ich auch. Früher gab es ja noch das Forum.
Leider wird so ein allgemeines, öffentliches Medium von der Mehrheit der Nutzer als Meckerkasten und zum Bashing genutzt. Ob das vorallem in Oberfranken so ist, weiß ich nicht. Sollen nun die Redakteure des Kuriers hauptsächlich dieses Klientel bedienen? Bitte nicht! Mein Versuch ist halt immer noch, aus der schweigenden Mehrheit der Leser Einzelne zu motivieren, bei sachlichen und fairen Diskussionen mitzumachen.
"sachlich und fair" - solange man Ihrer Meinung ist.
Leider werden's immer weniger, da die fast alle ihr Abo kündigen!
@Grossvater. Ich erwarte halt, dass jeder auch eine andere Meinung verträgt, ohne gleich polemisch oder verletzend zu werden. Nur wenn man keine Gegenargumente hat, sollte man nicht emotional reagieren.
@Uwart:

"Ich erwarte halt, dass jeder auch eine andere Meinung verträgt, ohne gleich polemisch oder verletzend zu werden."

Dann schreiben Sie sich diesen Satz ganz genau hinter Ihre Löffel...
...nimm Kommentar zurück...falsch gelesen....Entschuldigung!