Feuerwehrübung auf Aussiedlerhof

Mit 15 Löschfahrzeugen und 80 Männern und Frauen rückten die Feuerwehren von Betzenstein, Plech und den dazugehörigen Ortsteilen in der Dämmerung zu der Übung an. Mit Wärmebildkameras und voll ausgerüsteten Geräteträgern wurde auf dem Aussiedlerhof die Rettung von Personen mit Hilfe von Puppen geübt.

Zehn Feuerwehren

Im Rahmen der Übung konzipierte Kreisbrandmeister und Übungsleiter Werner Otto verschiedene Szenarien, um allen anwesenden zehn Feuerwehren die Möglichkeit zum Übungseinsatz zum Üben zu geben. Ein verschüttetes Kind sollte zwischen Strohballen gefunden und mit Hilfe eines Traktors befreit werden. Eine zweite „Person“ wurde in der Werkstatt entdeckt, ein Hubschrauberlandeplatz sollte nach Koordinaten geortet und ausgeleuchtet werden.

Die professionelle Ausleuchtung des Einsatzareals, das allen Beteiligten eine bessere Orientierung und einen reibungslosen Einsatz ermöglicht, ist laut Otto entscheidend.

Wärmebildkamera gekauft

Wichtig ist auch die Wärmebildkamera, die nach dem „Zeiserla“-Brand in Betzenstein angeschafft worden ist. Diese erhöht die Chancen, Personen in Gebäuden aufzufinden dramatisch, so Werner Otto.

Einsatzleiter Gerd Ziegler von der Betzensteiner Feuerwehr, der alle beteiligten Feuerwehrleute und Fahrzeuge koordinierte sowie die Aktionen innerhalb der Brandabschnitte und das Gesamtgeschehen überwachte, war nach der etwa einstündigen Übung mit dem reibungslosen Ablauf und dem Einsatz der Feuerwehrleute zufrieden.

Die Bürgermeister Karlheinz Escher aus Plech und Peter Marschall aus Betzenstein (der Stellvertreter von Claus Meyer) zeigten sich beeindruckt davon, „wie jeder Handgriff saß“ und dankten den beteiligten Feuerwehrleuten für Ihr Engagement und Ihre Einsatzbereitschaft.

Nicht bewertet

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