Festspiele: Roberto Blanco als Überraschungsgast

Eines muss man der Premiere lassen: Politiker waren viele vertreten. Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer erntete viel Applaus und schrieb fleißig Autogramme, auch seine Vorgänger Günther Beckstein und Edmund Stoiber kamen beim Publikum gut an. Zudem  standen zahlreiche Bundes- und Landesminister auf dem roten Teppich.

Trotzdem: Die Bayreuther Zaungäste sind mehr gewöhnt. Aber ein Überraschungsgast rettete die Stimmung an der Auffahrt: Roberto Blanco, der auf keiner Gästeliste angekündigt worden war.  Mit seiner jungen Frau Luzandra im sommerlichen Kleid und mit Blume im Haar stieg er aus einem Taxi. Strahlendes Lächeln, begeisterter Applaus von den Zaungästen.

Technische Panne sorgt für Zwangspause

Auch die Abendkleider von der Grande-Dame der Volksmusik, Caroline Reiber, und Sopranistin Eva Lind wurden besonders beim Publikum gewürdigt. Dann gingen die Türen zum Festspielhaus zu. Und kurze Zeit später wieder auf: Nach nur etwa 20 Minuten musste die Tannhäuser-Premiere unterbrochen werden. Der Grund: eine Panne bei der Bühnentechnik. Die Zaungäste waren glücklich: Erneut hatten sie die Chance auf Autogramme und Schnappschüsse.

Was sich bei der Auffahrt genau zugetragen hat, können Sie in unserem Liveticker nachlesen. Und die schönsten Abendkleider, die geduldigen Zaungäste und die - überraschend - wartenden Premierenbesucher können Sie in unserer Bildergalerie anschauen.

Auch das Team von Kurier TV war vor Ort:

...Und später beim Staatsempfang:

us

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Kommentare

Roberto Blanco und das Ehepaar Stoiber posierten zusammen für die Fotografen-
keine Worte - armseliges Bayreuth!!!
Es sind die Bilder von der Festspieleröffnung 2014 und nicht 2015
Zutiefst brovindsionell - Bayreuther jubeln einem ehemaligen Showmenschen zu, der seinen Unterhaltszahlungen nicht nachkommt. Schlimmer geht's nimmer!
Selbst für den Fall, dass 2015 Micaela Schäfer, Michael Wendler und Ailton die Speerspitze der High Society darstellten, würde es noch genügend klatschendes Fußvolk geben, das freudentaumelnd ob des Atemluftaustauschs mit Repräsentanten der oberen 100.000 den Höhepunkt des kulturellen Jahres proklamieren wird. Bayreuth ist eben nicht Berlin...
Gott sei Dank sind wir nicht Berlin, Berliner Flughafen, Berliner Politiker lächeln zwar smarter als fränkische, aber hauen auch mit dem Geld rum. Und Berliner, die was inszenieren, was keiner sehen will, braucht man auch nicht unbedingt. Als Promi will man auch als Star vor der Kamera behandelt werden. Das kann der Wowereit besser als Frau W. Leute begrüßen und wie Stars behandeln.
Michi16 mit Bayreuth magst du ja Recht haben aber wie tief ist der Wolfratshausener gesunken? Hätte mir einen aufrechten Politiker wie Dr. Mronz in der vordersten Reihe gewünscht. Er hätte sich nicht mit einem Unterhaltsflüchtling fotografieren lassen.
Peinlich und dilettantisch!
Heute kommt dieser Roberto Blanco noch groß auf die Titelseite des Festspielberichtes im NK. Dieser Platz wäre für das sympathische Ehepaar Genscher, die jahrzehntelang nach Bayreuth kommen, besser gewesen. Ist es den Reportern denn entgangen, dass Roberto Blanco mit seiner Frau nach den Pausen gar nicht ins Festspielhaus ging. Hatte er seine Karten, wenn er überhaupt welche hatte, kurzfristig verkauft?
Ich finde keine Worte!
Nun ja, einige der Kommentare sind ja auch peinlich. Passt dann schon, gell. Hauptsache, man kann sich mal Luft machen.
Wie gut, dass Du im Exil bist!
Nur im inneren...
Wenn aber wie auf Knopfdruck wahlweise über Festspiele, Festspielgäste, Uni, Studenten, Radler etc. gemosert wird, ist das schon beinahe pathologisch. Man kann immer noch nach Oberkotzau oder in ähnliche ruhige Ecken ziehen, wenn unsere Stadt mit ihrer Reizüberflutung zu sehr stresst.
Norby, wundern Sie sich nicht über diesen Exilbayreuther.
Gott sei Dank denken nicht alle, die hier wirklich leben, so wie er. :)
oder wie Sie, denn da kann "man nur kopfschüttelnd zurückbleiben". Schon tragisch, wenn jemand anderer Meinung ist als Sie, gell?
Wäre darüber hinaus nett, wenn Sie mal Argumente bringen würden.
Schreibt ausgerechnet der "Mann der Argumente 2014"...
Schreibt ausgerechnet "Polemik - argumentfrei seit 1983".
Montag, 13. November 2017 - 11:06