Festjahr mit vielen Höhepunkten

Höhepunkte im Jubiläumsjahr gab es für Heisinger und Escher genug. Auf eines festlegen kann sich die Vorsitzende des Heimatvereins nicht. Das Rennen um die besten Veranstaltungen machen für sie der Aufbau des Kohlenmeilers, das Theater mit vier Veranstaltungen und der Volksmusiktag. „Wir haben uns viele Gedanken gemacht, was wir für ein Programm bieten. Wir haben das mit vereinten Kräften vorbereitet und umgesetzt“, sagt Heisinger. Etwa 120 Ehrenamtliche haben die Veranstaltungen des Heimatvereins möglich gemacht. So zum Beispiel auch das Theater.

Alle vier Termine waren ausverkauft

Alle vier Termine waren ausverkauft. Auch auswärtige Besucher waren gekommen, darunter Bayreuther. „Die waren total begeistert, hatten aber manchmal etwas Probleme mit der Sprache“, erzählt Heisinger und lacht. Keinen Monat gab es, in dem keine Veranstaltung zum Jubiläum stattfand.

„Plech hat dadurch auch einen weiten Bekanntheitsgrad bekommen“, so die 45-jährige Heisinger. Sogar vom Präsidenten des europäischen Köhlervereins hat sie eine E-Mail bekommen. Er hatte mitbekommen, dass in Plech ein Kohlenmeiler aufgestellt und Holzkohle gewonnen wurde. „Er hat uns Gut Brand gewünscht.“

Zwölf Festmonate

Auch für den Bürgermeister von Plech, Karlheinz Escher, war das Jubiläumsjahr eine tolle Sache. Für ihn waren die zwölf Festmonate „hervorragend“.

„Auf das ganze Jubiläumsjahr bezogen, habe ich nichts Negatives gehört“, so der Rathauschef. „Wir hatten immer gute Veranstaltungen, immer gutes Wetter und immer viele Helfer, die mitgewirkt haben.“

Sein persönlicher Höhepunkt des Jubeljahres war der Volksmusiktag. Leute seien aus der ganzen fränkischen Schweiz gekommen und hätten gesehen, wie schön es in Plech ist. „Den Ort bekannt machen, das hat funktioniert“, so der 60-jährige Escher. Ein weiteres Highlight waren für ihn die beiden Silvesterfeiern. Momentan ist allerdings noch nicht sicher, ob das geplante Jahresabschluss-Feuerwerk Ende 2017 auch in diesem Jahr stattfinden wird.

„Wir sind noch am Überlegen“, sagt Escher, „es ist eine Organisationsfrage“. Der Wunsch der Bevölkerung nach einem Feuerwehr zum Jahresende sei zwar da, aber auf Dauer werde das vielleicht nicht gehen.

Escher und Heisinger sind ein wenig erleichtert, dass das Jubiläumsjahr nun zu Ende gegangen ist. Und dass alles gut geklappt hat. „Man atmet dann schon mal durch und hofft, dass es ruhiger wird“, sagt der Rathauschef. Auch die Vorsitzende des Heimatvereins freut sich auf ruhigere Zeiten.

Der Verein will es 2017 gemächlicher angehen lassen und „uns auf notwendige Arbeiten wie die Wegepflege beschränken“. Doch es stehen schon wieder ein paar Termine in den Plecher Kalendern: zum Beispiel die Einweihung der Weidenkirche im Gewerbegebiet im Herbst, das Sommernachtsfest oder die 24-Stunden-Wanderung, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal stattfand und so gut ankam, dass es eine Wiederholung geben soll.

Nicht bewertet

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