FC-TT-Team wahrt theorische Titelchance

Im Duell mit Wombach lagen die Bayreuther nach den Eingangsdoppeln erstmals in der Rückrunde hinten. Alfonso Olave Quinteros/Marco Zirkel blieben beim 0:3 gegen Daniel Deichert und Stanislaw Miller blass. Besser machten es die gut harmonierenden Lukasz Dzikowski und Nachwuchstalent Lorenzo Valvason gegen Benjamin Siegler und Rolf Wiesmann. Doch schafften sie es nicht, eine 2:1-Satzführung ins Ziel zu retten. Den 0:3- Rückstand verhinderten Gerd Zirkel und Tomasz Sidelnik gegen Nikolai Amthor und Michael Brey, die in einer engen Partie 3:2 dominierten.

Im vorderen Paarkreuz sorgte Quinteros gegen den stark agierenden Daniel Deichert dank erfolgreicher langer Topspinduelle für den Ausgleich, Dzikowski ließ Siegler keine Chance. M. Zirkel stand gegen Amthor schon mit dem Rücken zur Wand (1:2), konnte die Partie dann aber mit einem 14:12 im Entscheidungssatz drehen. Das taktisch geprägte Match der beiden Noppenspezialisten G. Zirkel und Brey ging 3:1 an den Bayreuther, der FC führte mit 5:2. Voller Selbstvertrauen ging Valvason die Partie gegen Miller an, musste sich aber trotz einer Steigerung im zweiten Satz mit 1:3 beugen. Im Anschluss fertigte Quinteros seinen Kontrahenten Siegler 3:0 ab, und auch Dzikowski überließ Deichert keinen Satzgewinn. Den Schlusspunkt setzte dann Sidelnik gegen Amthor (3:0).

Wieder Rückstand nach den Doppeln

Gegen die Reserve des TTC Tiefenlauter lagen die Bayreuther nach den Doppeln abermals 1:2 hinten: Quinteros/M. Zirkel mussten gegen Martin Deffner und Petr Vesely sämtliche Register ziehen, um 3:2 zu gewinnen. Dzikowski/Valvason verkauften sich beim 1:3 gegen Vladimir Baca und Rolf Eberhardt teuer. Sidelnik/G. Zirkel legten gegen Wolfgang Buckreus und Christian Häußinger einen 0:2-Fehlstart hin. Eine Steigerung brachte den Ausgleich, im Schlusssatz verloren sie dann jedoch unglücklich 9:11.

Ein Klassenunterschied tat sich im Duell zwischen Quinteros und Altmeister Eberhardt auf (3:0). Baca war gegen Dzikowski ebenso chancenlos wie Buckreus gegen Sidelnik. M. Zirkel setzte mit seinem 3:1 gegen Vesely ein deutliches Ausrufezeichen, war der Youngster doch als Außenseiter in die Partie gegangen. G. Zirkel gab gegen Deffner alles und führte schon mit 2:1 und 6:4, doch dann verlor er die beiden folgenden Sätze mit 7:11. Gleiches galt für Valvason, der gegen Häußinger eine starke Leistung zeigte, aber ebenfalls noch eine 2:1-Führung aus den Händen gab. Dies aber war der letzte Punktgewinn für Tiefenlauter. Quinteros agierte gegen Vladimir Baca stark und gewann ebenso souverän 3:0 wie Dzikowski gegen Eberhardt. Sidelnik tat sich zu Beginn schwer gegen Vesely, fand dann aber in die Spur und gewann mit 3:1. Die letzte Partie zwischen M. Zirkel und Buckreus ging dann kampflos mit 3:0 an den Bayreuther, was auch den Schlusspunkt bedeutete.

Nicht bewertet

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