Fast 12.000 Studierende in Bayreuth

Derzeit beträgt die Gesamtzahl der Studierenden 11.524. Genau 1923 Erstsemester (Stand Freitag) haben sich bislang eingeschrieben. Mit 2566 lag diese Zahl vergangenes Jahr (Stand: 1. Dezember 2011) wegen der Ausnahmesituation – doppelter Abiturjahrgang sowie Wegfall der Wehrpflicht – deutlich höher. Im Wintersemester 2010/2011 waren es 2133 sogenannte erste Hochschulsemester, wie Bormann sagt. Aber auch dieses Jahr könnten es noch rund 2010 werden.

In Bayreuth stieg die Studierendenzahl von 10.134 im Herbst 2010, über 11.409 (Stand: jeweils 1. Dezember) auf mittlerweile 11.524 (Stand Freitag). Präsident Bormann spricht von einem leichten Aufwuchs; er rechnet noch mit einem Anstieg auf etwa 11.800 Studierende in diesem Wintersemester 2012/2013.

Bamberg hat mehr

Eine überaus gute Auslastung der Uni Bamberg meldet die dortige Kanzlerin, Dagmar Steuer-Fließer. Auch wegen Zulassungsbeschränkungen in stark besuchten Studiengängen starten dort in diesem Wintersemester bislang nur 1551 Erstsemester gegenüber 2862 im Vorjahr und 2021 im Jahr 2010. Insgesamt hat die Universität Bamberg jetzt 12.816 Studierende (Stand Freitag), gegenüber 12.393 im vergangenen Jahr und 10.156 im Jahr 2010.

Die Gesamtzahl von nun rund 12.900 Studierenden sei erfreulich hoch, betont Steuer-Fließer.

Nicht bewertet

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Kommentare

Zum Semesterbeginn vor einem Jahr hat der KURIER noch ganz normal von "Studenten" geschrieben (siehe www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/semesterstart_studenten_st_rmen_an_die_uni_21096). Jetzt heißt es plötzlich pseudo-politisch-korrekt "Studierende". Sehr geehrter Herr Schatz: Bitte hören Sie auf mit diesem Unsinn!
Wenn juckts, ob mans "Studenten" oder "Studierende" nennt? Niemanden. Ist wie das eingebürgerte "Studentenausweis", auch wenn der offiziell "Studierendenausweis" heißt, was auch drauf steht...
Man kann echt über alles mosern, sehr kleinkariert!
Auf dem Bild zu sehen: "essende und trinkende Studierende".
Schade, dass hier nur auf Quantitaet, nicht aber auf Qualitaet abgestellt wird. Ich habe in Bayreuth begonnen, oft unter als gut zu bezeichnenden Studienbedingungen, aber auch mit Frusterlebnissen durch die schiere Masse. Der zweite Teil in Boston war danach fachlich zwar paradisisch, nur ohne Stipendium kaum zu finanzieren. Gleichwohl gibt es immer Mittelwege.

Dass der Artikel nicht etwas differenzierter mit der Thematik umgeht, ist bedauernswert. Hier koennte sich ein Journalist mal etwas profilieren. Nur schnell ein paar Daten zu Papier bringen und wie beim Quartett die PS zu vergleichen, zeugt nicht von allzu grossem Ehrgeiz.
@Dextro
Das hat nichts mit Kleinkariertheit zu tun. Das Wort "Studierende" ergibt in dem Kontext, wie es gebraucht wird, schon allein grammatikalisch keinen Sinn, wie auch das Beispiel von fauxpas zeigt. Siehe z.B. auch www.zaar.uni-muenchen.de/studium/studenteninfo/student_prof/student/index.html

Der Ausweis hieß übrigens bis 2007 auch in Bayreuth noch Studentenausweis. Erst zum Wintersemester 2007/08 wurde daraus "Studierendenausweis". Seitdem wird in den Studienordnungen sowie der Grundordnung der Universität auch von "Studierenden" anstatt "Studenten" gesprochen, anscheinend, da ersteres Wort im Plural ja Männer und Frauen einschließen würde, was bei "Studenten" angeblich nicht der Fall sei.
Wie hirnrissig diese Argumentation ist, zeigt sich zum Beispiel, wenn man in Prüfungsordnungen nun liest: "Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung ist die Einschreibung als Studierender der Universität Bayreuth...". Wenn man der verqueren Argumentation folgen würde, könnte ja dann mit "Studierender" (hier im Singular verwendet) erst recht auch nur ein Mann gemeint sein (Argumentation wie beim Wort "Student"), denn folgerichtig müsste "die Studierende" dann ja noch explizit erwähnt werden, um es "richtig" zu machen.

Die zwanghafte Verwendung von "Studierenden" ist also sowohl grammatikalisch falsch als auch sprachpolitisch unsinnig und oftmals sogar nach ihrer eigenen Logik nicht folgerichtig zu Ende gedacht.