Fahrdraht: Noch mehr Brücken ungeeignet

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Kommentare

Sehr geehrte Frau Eschenbacher, welches sind denn "die weiteren Brückenbauwerke". Und haben Sie die Strecke Schnabelwaid-Bayreuth und Bayreuth-Neuenmarkt/W. auch einmal abgefragt? Warum macht denn hier keiner mal Nägel mit Köpfen?
Weil die Verantwortlichen in München einfach nicht wollen!
Ich glaube, das gibt es sonst nirgendwo in ganz Deutschland:
Eine Region mit einer Million Einwohnern Einzugsgebiet zwischen Nürnberg/Bayreuth/Hof/Tschechien, auf dem die Hauptstrecken sämtlichst nicht elektrifiziert und zum Zeil eingleisig ausgelegt sind - mittendrin eine Universitäts-, Festspiel- und Bezirkshautstadt, die bahntechnisch irgendwie ignoriert wird.
Da gab's eine trotz lauter Schaukel-Dieselzüge eine sehr gut angenommene Verbindung zwischen Nürnberg und Dresden, die seit Jahrzehnten ausschließlich auf Bayerischer Seite nicht elektrifiziert wird - die Nachbarn in Sachsen und Tschechien haben das bereits abgeschlossen, während Bayern blockiert und an der Landesgrenze zu unserem ach so fortschrittlichen Bayern bis zum Bahnhof Nürnberg in Dieseltriebwagen ohne sicheren Anschluss umgestiegen werden muss.
Selbst Bayerische Bundesverkehrsminister haben die Wähler in der Region mit leeren Pseudoversprechen konsequent verarscht - passiert ist nichts - im Gegensatz zur Heimat des Verkehrsministers, wo für viel Geld schöne Autoumgehungstunnel gebaut wurden.
Kann mir bitte mal einer erklären, welcher Eisenvahn-Fluch auf der Region Bayreuth liegt?!
Das ist rational schwer nachzuvollziehen!
Dass sich gerade Bayern solch einen Rückstand leistet und diesbezüglich nichts auf die Reihe kriegt ist ein echtes Armutszeignis ...
Das ist doch das altbekannte Problem der zentralen Landespolitik der Bayern. Inzwischen haben die Oberbayern die höchste Einwohnerzahl, weil Nordbayern als weniger entwicklungsfähig eingestuft wird. Das ist übrigens der damaligen Teilung Deutschlands geschuldet. Es wird vorallem dort Geld investiert, wo schneller Nutzen zu erwarten ist. In der ehemaligen Industrieregion Oberfranken wird man dezent rückentwickeln. Warum unsere heimatlichen CSU-Vertreter da so kampflos mitmachen, verstehe ich nicht.
Der Fluch, der auf der Eisenbahn hier liegt, wurde von unqualifizierten Lokalpolitikern schon im 19. Jahrhundert, als es mit der Bahn so langsam vorwärts ging, herbeigeholt. Seinerzeit wollte man kein stinkendes Teufelszeug und keine Hauptstrecke haben. Das jetzige immer wieder vorgebrachte Lamento wird nicht helfen, denn die Reue ist ein fauler Pelz, der niemals hilft.
Es geht doch nicht um Reue. Es geht um eine gleichwertige Landesentwicklung auch in Nordbayern.
!Eine Elektrifizierung der Bahnstrecke von Bamberg nach Hof und Bayreuth scheint in weite Ferne zu rücken."

Selten so gelacht! Wann hätte die den kommen sollen? Im Jahre 2689?

@DrJekyll

Volle Zustimmung


2030, im neuen Bundesverkehrswegeplan.

Zur Anzahl der Brücken und möglichen Umbauarbeiten für eine künftige Elektrifizierung läuft eine Anfrage bei der Bahn.


Steht da auch Bayreuth drinn? Da glaub ich eher ans Christkind als das in Bayreuth jemals Zugverkehr über Oberleitung abgewickelt wird!
@ Mielex:
Das Märchen, dass
BT selbst Schuld sei, weil man keine Bahn gewollt habe, hält sich zwar hartnäckig, ist aber falsch.
Richtig ist, dass die Stadt bei Beginn des Bahnausbaus im 19. Jhd. in München stark um einen Bahnanschluss gekämpft hat und ausgetrickst wurde - man hat wohl die Lokalpolitiker von BT im Glauben gelassen, dass die neue Hauptstrecke von Nürnberg nach Hof über BT geführt würde und währenddessen die Planungen an BT vorbei vorangetrieben, weil man unbedingt das Prestigeprojekt Schiefe Ebene verwirklichen wollte.
Da begann bereits der Eisenbahnfluch für BT.
Die Stadt BT hat dann auf eigene Initiative und Kosten die Strecke nach Neumarkt-Wirsberg bauen lasden, um einen Anschluss ans Schienennetz zu erhalten.