Ex-Bayreuther Horton: 31 Punkte gegen Alba

TB Bonn – Alba Berlin 95:72 (40:35): Kenneth Horton war der alle überragende Akteur beim Bonner Erfolg. Der Ex-Bayreuther kam auf 31 Zähler (5/10 Dreier), dazu sechs Rebounds, je vier Steals und Blocks sowie drei Vorlagen und war damit maßgeblich am bislang höchsten Pflichtspielsieg der früheren gegen die aktuellen Hauptstädter beteiligt. Ebenfalls stark bei Bonn: Julian Gamble mit einem Double-Double (21 Punkte, 12 Rebounds). „Unsere Jungs haben sehr gut gekämpft, eine gute Verteidigung gespielt und auch in der Offensive die richtigen Entscheidungen getroffen“, lobte Bonns Head Coach Predrag Krunic, der ja ebenfalls eine Bayreuther Vergangenheit hat.

Punkte für Bonn: Horton 31, Gamble 21, Mayo 15, Bartolo 9, Thompson 8, Silins 5, Richter 4, Sanders 2; für Berlin: Radosavljevic 17, English 12, Kikanovic 11, Atsür 10, Milosavljevic 10, Gaffney 5, Giffey 5, Miller 2; Zuschauer: 6000.

Baskets Oldenburg – Eisbären Bremerhaven 85:70 (42:36): Die Oldenburg revanchierten sich mit diesem Erfolg am kommenden Medi-Gast für die Hinspiel-Niederlage (92:97). Herausragender Akteur war Routinier Rickey Paulding mit 25 Punkten, sechs Rebounds, vier Steals und drei Assists. Bei den Eisbären überzeugte einmal mehr US-Guard Quincy Diggs (24/2). „Mit ihrer aggressiven Defense haben die Baskets uns das Leben schwer gemacht“, analysierte Eisbären-Coach Sebastian Machowski. „Wir sind kaum in unsere Plays reingekommen. Das hat alles mit dazu beigetragen, dass wir eine zu hohe Fehlerquote hatten.“ Positive Randnotiz für ihn: Der Ex-Bayreuther David Brembly (3/1) absolvierte nach einem Sprunggelenkbruch seine ersten 1:51 Minuten im Eisbären-Dress.

Punkte für Oldenburg: Paulding 25, De Zeeuw 17, Mädrich 14, C. Kramer 13, Massenat 8, Schwethelm 6, Qvale 2; für Bremerhaven: Diggs 24, Austin 14, Hulls 10, Kamp 9, Elliott 7, Bleck 3, Brembly 3; Zuschauer: 6000.

SC Jena – Löwen Braunschweig 89:82 (44:34): Saisonsieg Nummer acht für die Thüringer. Beim Aufsteiger punkteten fünf Akteure zweistellig, Stephan Haukohl gelang mit 17 Punkten ein neuer Karrierebestwert.

Punkte für Jena: Knight 18, Haukohl 17, Jenkins 15, McElroy 13, Bernard 10, Goodwin 9, Reyes-Napoles 3, Clay 2, Wolf 2; für Braunschweig: Boykin 19, Guyton 19, Theis 16, Pierre 11, Medlock 10, Klepeisz 6, Groselle 1; Zuschauer: 2602.

Gießen 46ers – BG Göttingen 79:72 (36:38): „Wir wollten konzentriert zu Werke gehen, das ist uns in der ersten Halbzeit aber nicht gelungen. Wir konnten glücklich sein, dass wir zur Halbzeit nur mit zwei Punkten hinten lagen“, musste Gießens Cheftrainer Denis Wucherer zugeben. „Göttingen bewegt sich und den Ball sehr viel, daraus haben die Gäste ihre Vorteile gezogen. Nach der Pause haben wir das dann deutlich besser gemacht und im letzten Viertel nur zwölf Punkte zugelassen.“

Punkte für Gießen: Evans 27, Wells 20, Pluskota 11, Obst 6, Saibou 6, Sears 4, Bowlin 2, Kone 2, Manigat 1; für Göttingen: Ruoff 20, Carter 13, Sanders 11, Veikalas 8, Mönninghoff 6, Williams 5, Waleskowski 4, Eatherton 3, Schwarz 2; Zuschauer: 3547.

Bayern München – Skyliners Frankfurt 95:70 (52:37): „Der Schlüssel zum Sieg war unsere Defensive“, erklärte Bayern-Coach Sasa Djordjevic. „Es war unser Plan, Frankfurt nicht in seine Systeme kommen zu lassen. Das war ein Sieg der gesamten Mannschaft, bei dem sich jeder einbringen konnte.“

Punkte für München: Djedovic 16, Booker 15, Kleber 15, Taylor 15, Johnson 11, Redding 11, Barthel 7, King 3, Jallow 2; für Frankfurt: English 31, Morrison 14, Kiel 10, Shields 8, Vaughn 3, Huff 2, Robertson 2; Zuschauer: 6327.

Tigers Tübingen – Rasta Vechta 86:77 (40:41): Die Tigers bauten durch den Sieg im Kellerderby den Abstand zu den Niedersachsen auf drei Siege aus; dazu kommt der gewonnene direkte Vergleich.

Punkte für Tübingen: Stewart 16, Berry 15, Mcghee 11, Jordan 9, Kidd 9, Washburn 9, Philmore 8, Munoz 6, Marin 3; für Vechta: Gordon 17, Gaines 15, Ehambe 12, Standhardinger 12, Searcy 10, Broadus 7, Allen 4; Zuschauer: 3132.

Brose Bamberg – Baskets Würzburg 88:78 (45:28): Zur Halbzeit schien im Frankenderby eine Vorentscheidung gefallen zu sein, doch die Unterfranken bliesen, wie gemeldet, zur Aufholjagd, ohne das Spiel umbiegen zu können. „Wir wollten es Bamberg so schwer wie möglich machen“, sagte Würzburgs Cheftrainer Dirk Bauermann. „Und es ist uns fast gelungen, das Unmögliche möglich zu machen. Großartig, was meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit geleistet hat.“

Punkte für Bamberg: Theis 20, Lo 17, Causeur 16, McNeal 10, Strelnieks 8, Melli 5, Heckmann 4, Veremeenko 4, Staiger 3, Radosevic 1; für Würzburg: Stuckey 18, Loncar 14, Odum 14, Ulmer 12, Cobbins 7, Shakur 7, Lane 4, Powell 2; Zuschauer: 6150.

fk

Nicht bewertet

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