EVP will Peißenberger Torfabrik stoppen

Gerade beim äußerst mühsamen 5:4-Sieg nach Penaltyschießen beim nur mit einem Rumpfteam angetretenen Schlusslicht Pfaffenhofen präsentierte sich der EVP in der Defensive völlig von der Rolle. Zwei Tage vorher dominierten die Pegnitzer zwar zunächst den EA Schongau, doch im Schlussdrittel gaben sie fast eine 4:0-Führung noch aus der Hand, retteten aber den 6:4-Heimsieg ins Ziel. In beiden Partien wurde deutlich: Viele EVP-Spieler sind weit von ihrer Bestform entfernt. Gute Noten verdiente sich nur der nimmermüde Spielmacher Sergej Hausauer. Markus Schwindl, Oleg Seibel, Florian Zeilmann, Ralf Skarupa und Stefan Hagen erfüllen wenigstens mit ihren Treffern die Erwartungen. Neuzugang Aleksandrs Kercs gibt derzeit noch Rätsel auf. Die Verletzung ist ihm kaum anzumerken und auch als Vollstrecker hat er schon sein Können aufblitzen lassen, von seinem selbst gestecktem DEL-Traum ist er aktuell aber Lichtjahre entfernt.

Dagegen haben die Peißenberger mittlerweile richtig Fahrt aufgenommen: Am Wochenende feierten sie klare Siege in Erding (6:2) und gegen Moosburg (10:3). Und dies, obwohl sich die vier ausgeglichenen Reihen auch Durchhänger erlaubten und Trainer Randy Neal im Schlussdrittel Leistungsträger wie Florian Barth und Tyler Wiseman geschont hatte. Den Ice Dogs, die schon gegen Schongau in der Endphase konditionell Probleme hatten, bleibt gegen den Tabellenfünften eine Hoffnung: Gegen gute Gegner haben sie bisher meist die stärksten Leistungen gezeigt.

Nicht bewertet

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