EV Pegnitz gewinnt 4:3

Die Hausherren hatten zunächst einige Chancen, brachten das von Maximilian Müller gehütete EVP-Tor aber nicht ernsthaft Bedrängnis. Ein mit dem Schlittschuh erzielter Treffer (9.) fand keine Anerkennung.

Die Pegnitzer imponierten mit aufopferungsvollem Einsatz in der Abwehr und holten sich so Selbstvertrauen. Immer frecher trugen sie ihre Entlastungsangriffe vor und waren damit erfolgreich: Stephan Schmidt traf nach schneller Kombination zum 0:1 (10.).

Vor dem 0:2 klärte Sven Rothemund im eigenen Drittel mit letztem Einsatz. Der Puck kam zu Alexandrs Kercs, der Markus Schwindl mit einem zentimetergenauen Steilpass auf die Reise schickte. Nach diesem Treffer war Pegnitz bis Ende des ersten Drittels weiter am Drücker, doch es blieb beim 0:2.

Starkes Forechecking der Pegnitzer

Im Mittelabschnitt war die Partie zerfahren. Dorfen bemühte sich, kam aber kaum zu nennenswerten Gelegenheiten, da der Zug zum Tor fehlte. Auch, weil die Ice Dogs mit konsequentem Forechecking gut verteidigten. Als zwei Pegnitzer den ESC-Aufbau erfolgreich gestört hatten, fiel der dritte EVP-Treffer. Diesmal war Kercs zur Stelle.

St. Schmidt gelang im Schlussdrittel das 4:0 (55.), die Partie schien entschieden. Doch Dorfen drehte in den letzten fünf Minuten auf. Binnen 15 Sekunden gelang ein Doppelschlag zum 2:4. Als die Hausherren ihren Torwart vom Eis nahmen glückte der Anschlusstreffer, doch die restliche Spielzeit von 13 Sekunden überstand der EV Pegnitz schadlos.

Tore: 0:1 (10.) St. Schmidt (Hagen, Skarupa), 0:2 (17.) Schwindl (Kercs, Rothemund), 0:3 (34.) Kercs (Schwindl, Hausauer), 0:4 (55.) St. Schmidt (Hagen), 1:4 (56.) Kroner (Feilmeier), 2:4 (57.) Miculka (Nürnberger), 3:4 (60.) Fischer (Miculka – 6 gegen 5).

Strafminuten: Dorfen 10, Pegnitz 14 + 10 gegen Rothemund.

Nicht bewertet

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