Erste Tigers Tests: Gleich starke Gegner

Den Turniersieg im vergangenen Jahr holten sich die Pelicans Lahti. Neben den Finnen findet sich beispielsweise der achtmalige Deutsche Meister Kölner Haie in der Siegerliste seit 1929, ebenso wie beispielsweise Graz 99ers, das russische Team aus Nizhnekamsk, die Tschechen aus Vitkovice oder die Slowaken von Slovan Bratislava.

Für die Bayreuther, die aufgrund ihrer guten Premierensaison in der DEL2 eine Einladung erhielten, geht es nach der gut 800 Kilometer langen Anreise zunächst am Donnerstag um 19 Uhr zunächst gegen Les Aigles de Nice. Die Adler aus Nizza spielten in der vergangenen Saison zum ersten Mal in der höchsten Liga Frankreichs, beendeten diese als Elfter und schafften in der Abstiegsrunde hinter Straßburg und Dijon, aber vor Absteiger Chamonix den Klassenerhalt. Zum aktuellen Kader gehören nur neun in Frankreich geborene Akteure. Dazu kommen je vier Slowaken und Tschechen, drei Kanadier und der russische Torhüter Sergei Khoroshun.

Am Freitag treffen die Tigers dann zur gleichen Zeit auf den Gastgeber HK Poprad, der in den vergangenen Jahren immer in den Playoffs der slowakischen Extraliga vertreten war. Das Team um den langjährigen Topscorer Arne Krotak hat schon viele internationale Topstars hervorgebracht. Nach dem spielfreien Samstag beginnen die Platzierungsspiele am Sonntag um 11 Uhr. Mögliche Gegner aus der anderen Dreiergruppe sind das slowakischen Spitzenteam HC Kosice (fünffacher Meister in den vergangenen neun Jahren), Yunost Minsk aus Weißrussland (zuletzt viermal in Folge im Landesfinale) und Dunaujvarosi Acelbikak aus Ungarn (mit dem Ex-Weidener David Musial als Trainer).

Waßmiller: "Am liebsten nur solche Gegner"

„Am liebsten würde ich in der Vorbereitung nur gegen solche Teams spielen“, äußert sich Tigers-Trainer Sergej Waßmiller zur Qualität der Gegner. „Denn das bringt allen die besten Eindrücke, woran man noch arbeiten muss.“ Die Gelb-Schwarzen treten dazu mit fast dem kompletten Kader an, in dem auch Förderlizenzspieler Eugen Alanov und Try-out-Verteidiger Mathias Müller ihren Platz haben. Nur Torwart Friedrich Hartung ist aufgrund seines Studiums verhindert und wird durch Gastspieler Josef Lala von den Nürnberg Ice Tigers vertreten. „Das hat aber nichts mit seiner Förderlizenz zu tun. Die liegt eindeutig beim Oberligisten Weiden“, nimmt die sportliche Leitung gleich jeglichen Spekulationen den Wind aus den Segeln.

Mit den vier kompletten Reihen haben die Tigers viele Variationsmöglichkeiten, von denen sie auch reichlich Gebrauch machen wollen. „Das ist ja einer der wichtigsten Aspekte von Testspielen, verschiedenste Formationen und Abläufe auszuprobieren“, betont Waßmiller. „In solchen Spielen sieht man besser, wie die Akteure zusammenpassen, als im Training.“

Nicht bewertet

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