Erste Punkte für N.H. Young Volleys

Wie drei weitere Konkurrenten - darunter der am kommenden Samstag (18.30 Uhr) in Neudrossenfeld gastierende TV Dingolfing - weisen die Young Volleys nun in der Tabelle drei Punkte auf. Besser sind nur TSV Ansbach (6) und TSV Marktoffingen (4).

"Es war mir schon vorher klar, dass die Tagesform diese Partie entscheiden würde", sagte Trainer Marc d'Andrea nach dem Erfolg in 89 Spielminuten. Und die hatte dann sein reduziertes Team, obwohl nach Nicole Steeger (Kreuzbandriss) und Hannah Lauterbach (noch nicht spielberechtigt) kurzfristig auch Antonia Raith ausgefallen war. Raith verbrachte den Vormittag des Spieltages mit einer Blasenentzündung im Krankenhaus, war dann aber am Abend Augenzeugin des Sieges. "Nächste Woche habe ich dann hoffentlich meine persönliche Saison-Heimpremiere", sagte sie.

Starker Block, gute Aufgaben

Auch ohne drei  hatten die Young Volleys dann einen guten Start (4:0). Nora Anders nahm das Heft in die Hand, dazu kamen starkes Blockspiel und gute Aufgaben sowie Aktionen von Sophie Mayer. Die waren auch dafür verantwortlich, dass sich d'Andreas Team nach dem Aufkommen der Gäste (6:6, 10:11) wieder auf 18:14 absetzte  und auch nach dem 20:19 nicht mehr zu bremsen war.

Unglaublich viel Mühe mit dem Service der Young Volleys hatten die Oberpfälzerinnen dann im zweiten Satz. Mit jeweils drei Annahmefehlern begünstigten sie erst das 6:0 und später das 22:12 der Heimmannschaft. Beim 10:8 war es zwar wieder etwas enger geworden, doch der Aufsteiger sorgte sofort für klare Verhältnisse. Dabei verdienten sich Anders ("Zwei Sätze lang phänomenal") und Mayer ("Durchweg super, auch bei ihren Aufschlägen") ein Sonderlob des Coaches.    

Vorübergehend verunsichert

"Im dritten Satz hatte Regenstauf dann anfangs mit zwei Aktionen etwas Glück. Wir gerieten in Rückstand, es kam Unruhe ins Team", blickte d'Andrea auf den verlorenen Durchgang zurück. Zudem schonte er nach dem klar dominierten zweiten Satz die angeschlagene Sophia Höreth und gab Fanny Gnade eine Einsatzmöglichkeit, die aber in dem verunsicherten Team nicht richtig ins Spiel fand. Aus einem 2:0 wurde ein 2:7. Und dass Höreth beim 9:16  und später auch Angreiferin Michaela Dutz aufs Feld zurückkehrten, wendete das Blatt nicht mehr.

Dafür schaffte der Gastgeber in Satz vier die Wende. Nachdem er bis zum 8:11 zumeist in Rückstand gelegen hatte, setzte er sich auch dank eines Big Points zum 12:12 nach einem langen Ballwechsel durch. Ausschlaggebend waren fünf Zähler in Folge nach dem 14:16-Rückstand, bei denen Höreth und Dutz glänzten. "Alle haben sich nach dem dritten Satz gut gefangen", freute sich Neuzugang Michaela Dutz. "Wenn wir weiter so spielen, sollten wir uns in der Liga ganz gut behaupten können."

"Wenige direkte Fehler"

Trainer d'Andrea analysierte: "Wir haben wenige direkte Fehler gemacht und durch gute Blocks den Gegner zu Rückfeldangriffen veranlasst, die aber nicht so gefährlich waren."

 

 

 

 

 

Nicht bewertet

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