Erste Niederlage des ASC Bindlach

Zunächst unterlag der junge ASC-Ringer Nikolas Geldner (57 kg, Freistil) trotz einer starken Leistung und einer Zwei-Punkte-Führung Mario Petrov mit vier Punkten. Im Schwergewichts-Duell hatte der Bindlacher André Schmidt mit einem Top-Athleten aus Bulgarien, Nikolay Dobrev, einen sehr starken Gegner. Schmidt, der eigentlich im freien Stil seine Stärken hat, verlangte dem Bulgaren dennoch alles ab und verhinderte eine hohe Punktniederlage. Am Ende stand ein 0:5 des Bindlachers, wodurch zwei Mannschaftspunkte auf das Heimkonto gebucht wurden. In der 61kg-Klasse begann für Bindlach die Aufholjagd. Zum ersten Mal in der laufenden Saison wurde der Venezolaner Pedro Mejias für Bindlach eingesetzt. Der Lichtenfelser Nachwuchs-Athlet Casyen Irmler hatte gegen ihn keine Chance. Mejias gelang bereits nach wenigen Sekunden ein Schultersieg, der die Gäste auf 4:6 heranbrachte.

Im anschließenden Halbschwergewichtskampf im freien Stil waren Christoph Meixner, ein Eigengewächs aus Lichtenfels, und Bindlachs Vlad Boeriu von Beginn an auf Augenhöhe, wobei Boeriu dank eines Vorteils beim 6:6 einen wichtigen Mannschaftspunkt für den ASC aufs Konto brachte. Auch in der 66kg-Klasse (Freistil) ließ der Bindlacher Punktegarant Bastian Hoffmann seinem Gegner Dominik Sohn keine Chance, er gewann den Kampf vorzeitig mit technischer Überlegenheit. Somit stand es zur Halbzeitpause sogar 9:5 für Bindlach.

Anschließend überraschte ASC-Eigengewächs Patrick Adler gegen den Europameister und aktuellen Deutschen Meister Hannes Wagner. Den Auftrag einer knappen Punktniederlage erfüllte der Bindlacher mit Bravour, er beschäftigte Wagner die gesamte Kampfzeit. Den 9:9-Ausgleich konnte er dennoch nicht verhindern. Da sich danach Kevin Adler (71 kg, griechisch-römisch) gegen den Polen Venelin Venkov und Sascha Büchner in seinem Schlüsselkampf (80 kg, Freistil) knapp dem Lichtenfelser Andrzej Sokalski geschlagen geben mussten, gingen die Lichtenfelser mit 13:9 in Front.

In den abschließenden 75kg-Duellen im freien und klassischen Stil schafften es Marcel Fornoff und Philipp Adler nicht mehr, das Ruder herumzureißen. Fornoff besiegte den passiv eingestellten Johannes Lurz zwar mit 3:0, da aber Adler gegen den physisch starken Achim Thumshirn aufgrund einer Passivitätswertung mit 0:1 den Kürzeren zog, gewann Lichtenfels den Vergleich mit 14:12.

Nicht bewertet

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Montag, 13. November 2017 - 11:06