Energiewald: eine saubere Sache

Energiebäume haben im Gegensatz zum Mais, der zur Stromerzeugung in Biogasanlagen eingesetzt wird, einen großen Vorteil: Die Plantagen kommen ohne Dünger und Spritzmittel aus. Und: Sie tragen dazu bei, die Nitratbelastung des Grundwassers zu verringern. Das alles ist positiv, kann aber nicht für den Durchbruch sorgen. Denn der Wettbewerb um Ackerland ist auch im Landkreis Bayreuth groß. Für die zahlreichen Biogasanlagen muss der Mais großflächig angebaut werden. Da bleiben für die Energiebäume nur Nischen, ihre Fläche im Landkreis beträgt bescheidene 72 Hektar. Plantagen lohnen sich derzeit nur, wenn die Landbesitzer die Hackschnitzel für den Eigenverbrauch erzeugen. Doch bei steigenden Energiepreisen werden sie in Zukunft eine größere Rolle spielen. Denn sie sind eine umweltfreundliche Alternative.

peter.engelbrecht@nordbayerischer-kurier.de

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Montag, 13. November 2017 - 11:06