Eine Liebeserklärung an Bayern

Vilsmaiers erster Bayern-Film „Bavaria – eine Traumreise durch Bayern“ zeigte Bayern von oben, bei seinem zweiten Film will sich der Kameramann mit „Bayern – sagenhaft“ auf die Traditionen und Bräuche des Bundeslandes konzentrieren. Geschrieben hat das Konzept Hannes Burger, der auch Autor des ersten Films war. Was Burger dabei hilft: Er hat nicht nur Philosophie und Theologie studiert, sondern auch Bayerische Geschichte.

Der Dreh dauerte 51 Drehtage, verteilt auf vier Jahre – Grund dafür war, dass einige der Veranstaltungen wie die Landshuter Hochzeit oder das Ochsenrennen in Münsing nur alle vier Jahre stattfinden. Probleme mit Drehgenehmigungen hatte Vilsmaier nie – ganz im Gegenteil. Es habe so viele tolle Orte und so viele engagierte Menschen gegeben, die mit enormer Energie und Freude ihre Bräuche lebten und ihn daran teilhaben lassen wollten, dass er gar nicht gewusst habe, wo er drehen sollte. Und so reiste er von Ort zu Ort quer durch Bayern und versuchte das einzufangen, was Bayern ausmacht.

Sketche mit Monika Gruber

Auch in Oberfranken machte der Filmemacher halt. In Bamberg drehte er in der Neuen Residenz mit Rosengarten. Und auch wenn Bayreuth schon Teil von Vilsmaiers erstem Film war, durfte „diese kulturlastige Stadt auch dieses Mal nicht fehlen“. Auch wenn Vilsmaier bereits 78 Jahre alt ist, lernt er immer noch gerne dazu. „Das ist das Schöne an meinem Beruf“, sagt Joseph Vilsmaier. Auch bei den Dreharbeiten für seinen aktuellen Film konnte er viel Neues entdecken. So kannte er das Ochsenrennen in Münsing und die Kaltenberger Ritterspiele bisher nicht.

Doch warum sollte man sich den Film ansehen? Vilsmaier verspricht eine „Aneinanderreihung von Bräuchen, Traditionen und Bierfesten mit einem gehörigen Augenzwinkern und gutem bayerischen Humor“. Dafür sorgen auch die Dialoge und Sketche mit der Schauspielerin Monika Gruber.

Nicht bewertet

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Montag, 13. November 2017 - 11:06