Eichler: Einfach nur gut spielen

Jetzt haben wir Sie kurz vor dem Spiel doch noch am Telefon. Kennen Sie eigentlich Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach oder das Team?

Cornelia Eichler: „Nein, den Trainingsvergleich dort und das andere Spiel gegen diese Mannschaft bei einem Vorbereitungsturnier in Regenstauf habe ich versäumt. Und als beide in der Bayernliga spielten, hatte ich ja noch meine Pause nach der Profikarriere.“

 

Die dauerte recht lange, Sie hatten ja bis Anfang 2009 gespielt und mit 27 Jahren dann aufgehört. Wie erging es Ihnen danach?

Eichler: „Ich habe mein Lehramtsstudium abgeschlossen, meinen jetzt vier Jahre alten Sohn bekommen, das Referendariat gemacht und bin zum zweiten Mal Mutter, diesmal eines Mädchens,  geworden. Jetzt unterrichte ich in Ansbach ein paar Stunden pro Woche Deutsch für Kinder mit Migrationshintergrund. Seit Beginn der Rückrunde der vergangenen Saison, also nach knapp sieben Jahren Pause, spiele ich wieder regelmäßig Volleyball für meinen Heimatverein.“

 

Und das sehr erfolgreich. Der TSV Ansbach, Vorjahrsachter, hat die ersten sechs Spiele alle gewonnen, führt die Tabelle an.  Hatten Sie das erwartet?

Eichler: „Nein, auf keinen Fall. Wir haben zwar für diese Saison mit Rückkehrerin Sophia Botsch  eine Verstärkung für den Außenangriff bekommen, aber nur mit einem Platz im oberen Mittelfeld gerechnet. Nun läuft es besser, als wir es uns ausgemalt hatten. Aber wir machen uns keine großen Gedanken über den Aufstieg, sondern wollen einfach nur gut spielen und dann mal schauen.“

Ellrodtweg 23, 95512 Neudrossenfeld

Nicht bewertet

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