EHC-Trainer warnt vor nächsten Gegnern

Die Hinspiele waren eine klare Angelegenheit: 10:0 fegte der EHC Bayreuth den EV Moosburg vom Eis und auch der EC Pfaffenhofen war beim 8:1 kein richtiger Prüfstein. Doch die Vorzeichen haben sich seitdem vorschoben, so warnt EHC-Trainer Sergej Waßmiller vor den Gegnern: „Die Hinspiel-Ergebnisse müssen wir ganz schnell aus den Köpfen bringen. Ich erwarte diesmal keine Kantersiege, vor allem, weil das damals die einzigen beiden Spiele waren, in denen wir komplett antreten konnten.“

Zwei fallen aus

Von einem vollständigen Kader kann der EHC-Trainer derzeit nur träumen. Oleg Seibel und Nikolai Pleger fallen am Wochenende definitiv aus. Hinter dem Einsatz von Kapitän Florian Müller steht ein dickes Fragezeichen. Positiv ist, dass die Liste der Langzeitverletzten bald etwas kürzer werden dürfte. Marco Zimmer steht wieder im Mannschaftstraining. Ein Einsatz gegen Moosburg und Pfaffenhofen kommt nach seiner langen Pause aber wohl noch zu früh. Waßmiller rechnet am kommenden Wochenende mit der Rückkehr Zimmers ins Team.

„Wir müssen die Ausfälle mit dem selben Einsatz und Engagement wie zuletzt in Waldkraiburg kompensieren“, fordert Waßmiller. Seine Mannschaft habe bei diesem Auswärtsauftritt (9:2) auf allen Positionen überzeugt. „Wenn wir erneut so auftreten, bin ich fürs Wochenende optimistisch, auch wenn vor allem Moosburg mittlerweile viel besser ist als beim Saisonauftakt,“ sagt Waßmiller. Die Oberbayern hätten „sich gefunden“ und „funktionieren gut als Mannschaft“. Zuletzt ließen die Moosburger mit 13 Punkten in fünf Spielen aufhorchen, darunter zwei Erfolge gegen den TEV Miesbach (5:1 und 5:4).


Einen ausführlichen Vorbericht lesen Sie in der Freitagsausgabe (7. Dezember) des Nordbayerischen Kuriers.

es/Foto: Kolb

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