EHC-Trainer: Aus Fehlern gelernt

Viel Zeit für die Analyse bleibt beim Spielrhythmus von zwei Tagen sowieso nicht. Waßmiller bat sein Team am Freitagvormittag zum Training, das Video zum Spiel in Halle wurde nochmals eingehend betrachtet und dann der Fokus auf das Samstagsspiel gelegt.

„Wir wissen, was wir beim 2:3 in Halle falsch gemacht haben“, sagt Waßmiller. „Aus den Überzahlspielen im letzten Drittel müssen wir mehr machen, und zudem weiß jetzt jeder Spieler: Wenn nur zehn Prozent an Konzentration fehlen, reicht es eben nicht. Aber aus diesen Fehlern haben wir gelernt.“

Dass die Saale Bulls im zweiten Spiel wesentlich aggressiver als in der ersten Partie zu Werke gingen, läuferisch stärker und aktiver waren, überraschte Waßmiller nicht: „Der Gegner hat Qualität und kann sehr gut Eishockey spielen. Und das sind eben Playoffs, man kann auch nach einem 1:6 im nächsten Spiel sofort zurückkommen und die Serie wieder offen gestalten. Und in ihrem Heimspiel wollten die Bulls den Sieg etwas mehr als wir.“

Auch Marsall ist fit

Und jetzt ist sein Team beim dritten Viertelfinale im Tigerkäfig wieder gefordert, die Leistung vom 6:1 zu wiederholen. Waßmiller steht dabei der gleiche Kader wie zuletzt zur Verfügung. Alle Spieler meldeten sich fit, auch Marcus Marsall. Der Stürmer holte sich am Donnerstag beim Foul von Bulls-Verteidiger Eric Wunderlich eine blutige Lippe ab, Marsalls Einsatz ist aber nicht gefährdet. Wunderlich verpasst dagegen die Partie, er ist nach seiner Spieldauerstrafe gesperrt.

Zudem steht den Bayreuthern mit dem Ingolstädter Förderlizenzspieler David Felsoci eine Alternative für den Sturm wieder zur Verfügung.

 
Nicht bewertet

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