EHC-Pleite in Buchloe

In der engen Partie machte die größere Effektivität der Hausherren vor dem Tor den Unterschied. Zudem erzielte Buchloe genau zum richtigen Zeitpunkt den letztlich entscheidenden Treffer. In der Drangphase der Bayreuther – Christopher Kasten hatte kurz zuvor die Latte getroffen – verwertete der Buchloer Patrick Weigant in der 28. Minute einen Abpraller zum 3:2. Diese Führung konnte Bayreuth nicht mehr kontern. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die kämpferische Leistung und der Einsatzwillen haben gestimmt“, sagte EHC-Trainer Sergej Waßmiller nach der Partie.

Diese Kampfkraft bewiesen die Gäste nach dem verkorksten Start – bereits nach sieben Minuten lagen sie mit 0:2 hinten. Doch die Bayreuther fingen sich und glichen die Partie bis zum ersten Wechsel aus.

Da konnte Michael Fendt wegen einer Muskelverletzung bereits nicht mehr mitwirken. Erneut musste der Trainer seine Reihen umstellen. Florian Müller und Florian Zeilmann schoben Doppelschichten. Vielleicht lag es auch daran, dass sich der EHC im Schlussdrittel zwar ein optisches Übergewicht erspielte, aber nur selten zu zwingenden Torchancen kam. Ein Hauptgrund war aber die Leistung der Hausherren. Mit viel Leidenschaft stemmten sie sich gegen einen weiteren Gegentreffer. Mit dem Empty-Net-Goal zum 4:2 belohnten sie sich für ihr Engagement.

Tore: 1:0 (5.) M. Strodel (Braun, Huhn), 2:0 (7.) Huhn (Vorderbrüggen), 2:1 (10.) Okonek (Hermann, Juhasz), 2:2 (20.) Zeilmann (Bartosch, Okonek), 3:2 (28.) P. Weigant (D. Strodel, Horneber – 5 gegen 4), 4:2 (60.) P. Weigant (M. Strodel – 5 gegen 6).


Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie in der Samstagsausgabe (15. Dezember) des Nordbayerischen Kuriers.

Foto: Lindemann

Nicht bewertet

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