EHC fehlt noch ein Sieg

Dieser selbstbewussten Ansage lässt der Coach jedoch eine Einschränkung folgen: „Es wird kein Spaziergang, sondern ein enges Spiel. Wir müssen eine Topleistung abrufen, um in Pfaffenhofen zu gewinnen." Zudem hofft er, dass dieses Mal die äußeren Umstände stimmen. „Das Pfaffenhofener Stadion hat ein tiefes Dach und ist auf beiden Seiten offen, da pfeift der Wind ordentlich durch." Genau dieser Wind brachte beim Hauptrundenspiel der Bayreuther in Oberbayern Schnee mit. Der EHC musste deshalb beim knappen 2:1-Sieg nach Penaltyschießen nicht nur mit dem Gegner, sondern auch mit einer schneebedeckten Eisfläche kämpfen. „Schlechtes Eis kommt meiner technisch versierten und laufstarken Mannschaft natürlich nicht entgegen", sagt Waßmiller.

Sportlich erwartet der Trainer einen ähnlichen Spielverlauf, wie im ersten Halbfinal-Playoff, das Bayreuth bekanntlich mit 6:1 gewann. Pfaffenhofen werde den Bayreuthern in der Offensive kaum Freiräume lassen und versuchen, möglichst lange das Unentschieden zu halten. Doch Waßmiller weiß, wie er auf die taktische Ausrichtung des Gegners reagieren muss: „Wir werden permanent hohes Tempo gehen, die Scheibe laufen lassen und Pfaffenhofen zu Fehlern zwingen." Personell kann Waßmiller aus dem Vollen schöpfen: Nur Marian Okonek fällt aus.

Aller Zuversicht des Trainers zum Trotz: Sollte die Partie am Freitag Abend verloren gehen, hat der EHC am Sonntag seinen zweiten Matchball. Das dann entscheidende Spiel um den Finaleinzug würde um 18 Uhr im Bayreuther Eisstadion starten.

Einen ausführlichen Vorbericht lesen Sie in der Freitagsausgabe (15. März) des Nordbayerischen Kuriers.

Nicht bewertet

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