EHC Bayreuth ruft im Spitzenspiel eine Topleistung ab

Von der ersten bis zur letzten Minute war der EHC Bayreuth das spielbestimmende Team. Zu jedem Zeitpunkt war klar, dass der Sieger an diesem Tag nur Bayreuth heißen kann. Das Endergebnis spiegelte die wahren Kräfteverhältnisse nicht wider und schmeichelte den Gästen, die enttäuschten und nie wie ein Tabellendritter auftraten.

Druckvoller EHC

Das war aber auch das Verdienst der sehr kontrolliert und druckvoll spielenden Hausherren. So gab es für EHC-Trainer Sergej Waßmiller nach Spielende nichts zu kritisieren: „Ich bin voll zufrieden. Das war eine sehr starke und mannschaftlich geschlossene Leistung. Wir haben genau das abgerufen, was wir uns vor der Partie vorgenommen haben.“

Zum Plan des Trainers gehörte es wohl auch, hohes Tempo zu gehen. Zumindest überraschten die Hausherren genau damit den TSV Peißenberg. Bereits nach sieben Minuten führten die lauffreudigen Gastgeber mit 2:0. Anschließend trug selbst das zuletzt viel gescholtene Überzahlspiel Früchte. Die 3:0-Führung war hochverdient.

Einziger Makel: Das unnötige Gegentor 16 Sekunden vor dem ersten Wechsel.

Dominante Glanzleistung

Angetrieben von ihren besten Spielern – Marcel Juhasz, Michael Fendt und Michal Bartosch – wirbelte der EHC die gegnerischen Abwehrreihen auch im Mittelabschnitt durcheinander. Der Anschlusstreffer zum 3:2 fiel nicht ins Gewicht, da Fendt und Bartosch postwendend für klare Verhältnisse sorgten. Auch im Schlussdrittel setzten die Bayreuther ihre Glanzleistung fort und dominierten die Partie.

Tore: 1:0 (5.) Bartosch (Geigenmüller, Fendt), 2:0 (7.) Potac (Fendt), 3:0 (17.) F. Müller (Potac – 5 gegen 3), 3:1 (20.) Andrä (Müller), 3:2 (32.) Lenz (Weindl), 4:2 (33.) Fendt (Geigenmüller, Potac), 5:2 (34.) Bartosch, 5:3 (48.) Weckerle (Kopecky, Hinterstocker), 6:3 (52.) Fendt (S. Mayer).

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie in der Samstagsausgabe (22. Dezember) des Nordbayerischen Kuriers.

Nicht bewertet

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