EHC Bayreuth dominiert Frankenderby

Die Bayreuther präsentierten sich im Frankenderby in Galaform. „Wir hatten ab dem ersten Bully die totale Kontrolle über dieses Spiel“, war EHC-Trainer Sergej Waßmiller sichtlich zufrieden. „In allen drei Reihen haben wir gut kombiniert und sind hohes Tempo gegangen.“

Die ersatzgeschwächten Höchstadter – aus den ersten beiden Reihen mussten vier Spieler passen – hatten sich eine extrem defensive Taktik zurecht gelegt und beschränkten sich auf Konter. Bis zur 18. Minute ging diese Spielweise auf, bis dahin hielten die Hausherren die Partie ausgeglichen – allerdings nur mit viel Glück. Denn Bayreuth gab das Tempo vor und erspielte sich Chancen im Minutentakt. Einziges kleines Manko des EHC war, dass sich die 23:5-Torschüsse in den ersten 20 Minuten erst gegen Ende des Anfangsdrittels auch im Ergebnis widerspiegelten.

EHC überzeugt

Das änderte aber nichts daran, dass der EHC in allen Mannschaftsteilen überzeugte. Neben der starken Offensive zeigte sich auch der Abwehrverbund von seiner besten Seite. Nur 16 HEC-Torschüsse – viele davon waren ungefährlich – ließen die Gäste im Spiel zu. Bayreuth glänzte mit hoher Passsicherheit und viel Scheibenbesitz, dabei münzten die Bayreuther ihre Überlegenheit auch in Tore um. Der Kantersieg war auch in dieser Höhe hochverdient.

Tore: 0:1 (7.) Thielsch (Kasten, Juhasz), 1:1 (11.) Grau (Eyrich, Kaczmarek), 1:2 (18.) Fendt (Bartosch, Potac), 1:3 (19.) Zeilmann (Hermann, Seibel), 1:4 (22.) S. Mayer (Potac, Fendt – 5 gegen 4), 1:5 (40.) Fendt (Potac, Bartosch), 1:6 (48.) Bartosch (S. Mayer, Potac – 4 gegen 4), 2:6 (49.) Sikorski, 2:7 (49.) Geigenmüller (Bartosch, Potac), 2:8 (53.) Bartosch (Fendt, Geigenmüller).

bis/Foto: Johnston


Den ausführlichen Spielbericht lesen Sie in der Donnerstagsausgabe (27. Dezember) des Nordbayerischen Kuriers.

Nicht bewertet

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