EHC: Altmann hat noch immer keine Freigabe

Seit fast zwei Wochen trainiert der Stürmer bei den Tigers und hat sich definitiv für einen Wechsel nach Oberfranken entschieden, nur spielen kann er für die Bayreuther noch nicht: Weiterhin fehlt die Freigabe aus Nürnberg.

„Die Nürnberger haben uns drei Gründe genannt, warum sie den Spieler nicht freigeben können“, erklärt Sven Judas, dritter Vorsitzender des EHC Bayreuth auf Kurier-Nachfrage. Zum einen sei Altmann noch im Besitz einer Ausrüstung der Nürnberger gewesen, zum anderen habe er die Vereinsmitgliedschaft noch nicht gekündigt. „Diese zwei Dinge sind am Donnerstag geklärt worden“, sagt Judas. Bleibt noch ein weiterer Grund. Und auf dem beharrt auch Rudolf Schnabel aus dem Vorstandsteam der Nürnberger: „Die Spieler haben bindende Verträge!“ Die Spieler? „Altmann ist nicht der Einzige, der Kontakt zu Bayreuth hat“, erklärt Schnabel. Judas bestätigt, dass zwei weitere Nürnberger Spieler von sich aus an den EHC Bayreuth herangetreten sind. Namen nannten die beiden Vorstandsmitglieder aber nicht.

Klärendes Gespräch

Im Fall Altmann scheinen sich die Fronten aber langsam aufzuweichen. „Wir werden uns nächste Woche zusammensetzen und darüber sprechen“, erklärt Schnabel. Auch Judas ist sich sicher, dass es eine „Einigung ohne Rechtsanwälte“ geben wird. Nichtsdestotrotz sei der EHC Bayreuth bis zum Treffen nicht untätig und habe mittlerweile beim Bayerischen Eissportverband „auf Amtswegen um die Passfreigabe gebeten“. Judas verdeutlicht: „Ich gehe davon aus, dass Altmann am 4. Januar das erste Mal im Tigers-Trikot auflaufen wird.“ Und an diesem Tag ist der EHC Bayreuth zu Gast beim ... EHC 80 Nürnberg!

ter/Foto: red

 

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