Dritte A9-Anschlussstelle bei Münchberg

«Für die Autofahrer und den Wirtschaftsverkehr bedeutet das ein schnelleres Vorankommen und einen besseren Verkehrsfluss», sagte der geschäftsführende Bundesverkehrsminister Christian Schmidt (CSU) am Montag laut Mitteilung in Münchberg (Landkreis Hof).

Neue Auf- und Abfahrt genau zwischen Münchberg Nord und Süd

Die Planungen für die nun vom Bund genehmigte Anschlussstelle übernimmt die Autobahndirektion Nordbayern. «Ein Ort dieser Größe hat normalerweise keine drei Anschlussstellen. Das ist schon etwas Besonderes», sagte Direktions-Sprecherin Edith Kolarik. Zudem würden neue Anschlussstellen vom Bund nicht so häufig vergeben.

Die Autobahndirektion Nordbayern betreut auf 1315 Kilometern 203 Anschlussstellen. Rein rechnerisch können Autofahrer auf nordbayerischen Autobahnen damit alle 6,5 Kilometer abfahren. Bislang gibt es in der Gegend bereits die Anschlussstelle Münchberg-Nord und Münchberg-Süd. Sie sind rund fünf Kilometer voneinander entfernt. Die geplante neue Auf- und Abfahrt liegt genau in der Mitte.

dpa

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Kommentare

Und zum Abfahren springt man von der Brücke?
Sie haben natürlich Recht. Die Angabe ist ungenau. Ich korrigiere das.
So ein Schwachsinn!!!! Da wird das Geld zum Fenster raus geworfen!!!
Zur Historie muss man wissen, dass die Noch - Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium (dieses ist für die Bundesautobahnen zuständig) Dorothee Bär, die Ehefrau vom Hofer Landrat Oliver Bär ist. Jetzt brauchen wir uns doch nur eins und zwei zusammenaddieren. Münchberg liegt bekanntlicherweise im Landkreis Hof, wo eben Herr Bär der Landrat ist. Frau Bär ist als Staatssekretärin im Bauministerium federführend für die Bundesautobahnen zuständig. Diese Verquickung muss man wissen, um diesen irrsinnigen zusätzlichen Bau eines Luxus - Autobahnanschluss zu verstehen. Da gibt es wesentlich wichtigere Gemeinden und Städte, die einen zusätzlichen BAB - Anschluss benötigen würden. Das ist typische bayerische CSU - Politik. Der, der die besten Kontakte hat, bekommt die Millionen zugeschustert bzw. bekommt Projekte zugeschustert. Der, der keine Kontakte hat geht leer aus bzw. wird nur mit dem Nötigsten bedient. Jetzt kann ja Frau Bär beruhigt ins Kanzleramt wechsen. Pflicht erfüllt! So funktioniert gute bayerische, ehrliche, soziale und gerechte CSU - Politik. Irronie off ;-)
... wenn nach schweineteuren Umgehungen im Landkreis KU und der 3. Anschlusstelle für die Weltstadt MÜB halt endlich mal die dringend überfälligen Verbesserungen im Schienenanschluss für BT raussprängen ... Wie viele CSU-Verkehrsminister verpennen denn das noch?