Dieselskandal: Software als Lösung

Kaum war der Dieselgipfel zu Ende, war die Pressemitteilung des VDA in der Welt. Die Maßnahmen seien freiwillig und deckten einen Großteil dieser moderneren Flotten bei den deutschen Herstellern ab. Ungefähr 8,6 Millionen Fahrzeuge aus diesen Klassen sind derzeit in Deutschland insgesamt zugelassen. Zu den geforderten Hardware-Nachrüstungen äußerte sich der VDA nicht.

Warum dann nicht gleich die richtige Software?

Ziel sei eine durchschnittliche Stickoxid-Reduzierung von 25 bis 30 Prozent der nachgerüsteten Fahrzeuge. Studien zeigten, dass damit die Schadstoffbelastung mindestens genauso stark reduziert werden könne wie durch Fahrverbote, hieß es beim VDA. «Wir begrüßen, dass Bundesregierung und Länder der Vermeidung von generellen Fahrverboten Priorität einräumen.»

Angeboten werden die Nachrüstungen von BMW, Daimler, Opel und Volkswagen. Für die Halter würden keine Kosten entstehen. Die Aktion soll auch keinen Einfluss auf Motorleistung, Verbrauch oder Lebensdauer haben. Der VDA behauptet, dies sei erst jetzt durch den technischen Fortschritt in der Abgasnachbehandlung möglich. Umweltverbände bezweifeln diese Darstellung und fordern eine Nachrrüstung der Motoren, die über ein einfaches Software-Update hinaus geht.

BMW nutzt Abgasskandal für E-Auto-Marketing

BMW kündigte eine «Umweltprämie» von bis zu 2000 Euro an für Kunden mit einem Dieselfahrzeug mit Euro-4-Abgasnorm oder älter. Bedingung ist demnach der Erwerb eines BMW-Elektroautos i3, eines Plug-in-Hybrids oder eines Dieselwagens mit der Euro 6-Norm. Die Aktion soll bis Ende 2017 laufen.

Vor dem Treffen in Berlin hatte die Politik mehr Bewegung bei den Herstellern gefordert. «Die Automobilindustrie ist sich bewusst, dass sie erheblich an Vertrauen verloren hat», räumte der Verband ein. BMW, Daimler und VW wollen sich an einem geplanten Fonds des Bundes für umweltfreundliche Mobilität in Städten beteiligen. dpa/red

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Kommentare

Wenn ich diese Typen auf dem Bild sehe könnt mir schlecht werden. Die stopfen sich ungehemmt die Taschen voll und bscheissen das Autofahrervolk von dem sie leben. Diese Managerriege und ihre Gehilfen in der 2ten Reihe gehören hinter Gitter. Den Schaden den sie angerichtet haben sollten sie aus eigener Tasche (da ist ja genug drin) bezahlen.
Ich fahr übrigens keinen Diesel sondern 2 Benziner (natürlich nicht gleichzeitig :-) )
Wo ist der Gangster von Audi?
Die größten Verbrecher (sie haben Millionen Käufer BETROGEN die gutgläubig einen "SAUBEREN" Diesel kauften) auf einem Bild! - ein kleiner Trickbetrüger wird gnadenlos weggesperrt und dieses Lumpenpack erdreistet sich "generös" ein kostenloses Software Update anzubieten! Da soll einer die Welt verstehen. Die Tr....ttel von der Politik nicken das auch noch ab.

Auf der einen Seite die Automobilverbrecher auf der anderen die Politikerdeppen und jetzt ein Softwareupdate? Jagt unsere Politiker in die Wüste. Am besten nach Syrien oder Afghanistan. Ihr habts nicht besser verdient.
Ich kann mich den vorherigen Kommentaren nur anschließen, diese korrupte Automafia gehört in die Wüste geschickt und das ist noch zu harmlos ausgedrückt! Wenn ich das schreiben würde was ich dazu wirklich denke, naja ich lass es lieber!
Die Autokäufer haben es ab jetzt in der Hand dieses Pack richtig groß abzustrafen.

Keinen Diesel mehr kaufen!!
Und trotz aller Erkenntnis wird sich das Wahlverhalten wohl auch dieses Jahr nicht grossartig ändern. So eine Schafherde ist halt träge.
So einfach ist es leider nicht! Unsere Politiker konnten es sich Jahrzehnte lang leisten, sehr großzügig mit den Autoherstellern zu verfahren. Die Bürger akzeptierten dieses Verhalten, weil wir ja stolz auf unsere großartigen Autos waren. Die Besten der Welt. Dass langfristig unsere Umwelt geschädigt wird und immer mehr Menschen vorallem in den Städten krank werden, berührte uns als nicht Betroffene auf dem Land nicht. Unseren SUV und das schnelle Fahren wollen wir uns nicht nehmen lassen. So konnten die Regierenden immer mit einem nachsichtigem Verhalten der Wähler rechnen, wenn sie immer wieder den deutschen Premiummarken freie Hand ließen.
Mich ärgert es, dass ich meinen 30 Jahren alten Golf I, der leicht unter 5 Liter Diesel verbraucht und deshalb weniger giftige Abgase ausstößt, als alle neuen Dieselfahrzeuge mit modernster Technik, die alle mehr PS haben als meiner mit 50 PS. Trotzdem werde ich ihn verschrotten müssen, weil man ja neue Autos kaufen soll.
Allein schon Geschwindigkeitsbeschränkungen auf den Autobahnen (130), auf den Landstraßen(80) und in der Stadt (z.T. 30) würden sofort die Situation verbessern. Aber das war nicht das Thema und es wird so weiter gehen, wie bisher.
...BESTE Schauspielkunst! Die Politiker und Autobauer stecken unter einer Decke.
Eine Hand wäscht die andere. Vielleicht fließt auch Geld? Das Volk wird für blöd gehalten!
Die Autofahrer werden die Zeche zahlen müssen. So ein Blödsinn: Software aufspielen...
Ich bin übrigens von den krimminellen VW-Betrügern auch betrogen worden und habe bisher noch kein Update machen lassen! Nach den Ferien werde ich die Betrügerbande ebenfalls auf Schadensersatz verklagen! Wer denen noch ein Auto abkauft unterstützt eine krimminelle Vereinigung, mein nächster wird deshalb wieder ein Japaner!
In einigen Autoforen gibt es übrigens reihenweise Probleme bei Dieselkunden die das Update gemacht haben, vom Mehrverbrauch bis zum Motorschaden wird dort berichtet! Bei vielen gibt es natürlich bisher keine Probleme, was nicht gleich bedeutet dass die Probleme mit verschmotterten Filtern etc noch kommen, dann werden die Betrüger wieder alles abstreiten es sei normaler Verschleiß etc.
Teilweise sind doch Bund und Länder an den Autobauern beteiligt, hat denn ernsthaft jemand hier etwas anderes erwartet?
Und wie sieht es eigentlich mit anderen Herstellern aus? Ich finde die Berichterstattung hier schon sehr einseitig. Fiat(Chrysler) und Volvo(Ford) haben teilweise noch viel dreister beschi....
Montag, 13. November 2017 - 11:06