Deutschlands beste Partyband

Freitagabend in Filderstadt bei Stuttgart: Die Stadthalle "FILharmonie" ist voll besetzt, rund 400 geladene Gäste sind zur 30. Goldenen Künstler-Gala gekommen. Eingeladen dazu hatte das Künstler-Magazin aus dem Gedu-Verlag, das bei der Veranstaltung immer seine gewählten Highlights des Jahres auszeichnet. Mit dabei: Die Band Partyfieber aus Oberfranken.

Von Vielseitigkeit überzeugt

"Wir waren schon total begeistert, als wir hörten, dass wir in der Kategorie 'Beste Partyband' nominiert sind", erinnert sich Kevin Rohrmann aus Marktgraitz, Gründer, Sänger und Keyboarder der Band. Das war Anfang des Jahres. Der Verlag von Georg Dull sucht verschiedene Bands aus, schickt Beobachter zu den Auftritten und berät anschließend mit einer Fach-Jury über die Preisvergabe.

Diese Beobachter, die mehrere der rund 120 Live-Gigs von Partyfieber in diesem Jahr verfolgt hatten, waren offenbar von der Vielseitigkeit der Band überzeugt. Neben dem 37-jährigen Kevin Rohrmann und Nina Hudetz, 35 Jahre, gehören auch Peter Hienert aus Bischofsgrün und Thomas Leichter aus dem hessischen Wetterau zur Band, die ihren Probenraum in Hof hat. "Wir spielen die Hits aus vier Jahrzehnten - je nach Veranstaltung", sagt Nina Hudetz aus Hof, Sängerin von Partyfieber. "Volkstümliche Schlager haben wir genauso drauf wie Ballermann-Hits oder Rock-Klassiker", erklärt die gelernte Krankenschwester, die sich in Hof und Umgebung mit stimmgewaltigen Auftritten bei Hochzeiten und Tauf-Feiern einen Namen gemacht hat.

Goldene Urkunde

Die Einladung zur Goldenen Künstler-Gala folgte - einer Jubiläumsausgabe, die mit einer abwechslungsreichen Mischung aus Musik, Show und Spaß unterhielt. Denn zum 30. Mal zeichnete der Verlag Künstler in verschiedenen Kategorien aus. Durch den Abend führte Uwe Hübner, bekannt durch seine Moderation der ZDF-Hitparaden. Er kündigte unter anderem Die Paldauer an, das Las Vegas Showballett, Ausschnitte aus dem Peter-Alexander-Musical, Tribute-Shows für Elvis und Michael Jackson - und Partyfieber. Zwei Nummern durfte die Band spielen: Helene Fischers "Ewig ist manchmal zu lang" und "Simply the best" von Tina Turner. Ein Song, der Nina Hudetz besonders liegt: "Das ist genau meins, da kann man so richtig rocken". Und Partyfieber ließen bei dem Auftritt keinen Zweifel daran, dass genau sie den Titel "Beste Partyband" verdient haben. Der Glückwunsch von Verlagsleiter und Herausgeber Georg Dull folgte bei der Übergabe der riesigen goldenen Urkunde.

Dass die Auszeichnung einen Ehrenplatz bekommt, versteht sich von selbst: "Die Band existiert erst im sechsten Jahr - und wir haben schon einen Preis gewonnen."Die Begeisterung ist Kevin Rohrmann und Nina Hudetz am Samstag noch anzumerken, gibt sie auch Ansporn zu neuen Zielen. Es könnte sogar einen eigenen Titel bald geben: "Ich bin momentan im Studio und möchte einen eigenen Song aufnehmen", verrät die Sängerin. "Vielleicht so aus dem Schlagerbereich, das liegt mir sehr".

 

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Montag, 13. November 2017 - 11:06