Der TSV ist das Zünglein an der Waage

Um aus einem Friesener Punktverlust entscheidenden Vorteil ziehen zu können, müssten die Saaser natürlich ihre Auswärtsaufgabe am Sonntag um 16 Uhr bei der SG Regnitzlosau (12.) lösen. Ein für den Abstiegskampf bedeutendes Nachbarderby gegen den TSV Kirchenlaibach (3.) steht dem FC Creußen (13.) am Sonntag um 15 Uhr ins Haus. Der TSV Mistelbach (7.) ist bereits am Samstag um 17 Uhr bei der SpVgg Oberkotzau auf dem Prüfstand.

TSV Kirchenlaibach

Das letzte Spiel: Trotz schwieriger personeller Vorzeichen gewann der TSV in der Saas mit 1:0. „Für uns galt es, die erste Halbzeit zu überstehen“, sagt Trainer Thomas Kaufmann. „Dann konnte ich mit Knappe und Sendelbeck meine bis dato beruflich verhinderten Spieler einwechseln.“ Die Maßnahme führte zum Erfolg. „Wir hatten dadurch mehr Stabilität in der Abwehr und mehr Durchschlagskraft in der Offensive“, erklärt der TSV-Trainer.

Der nächste Gegner: Beim TSV ist die Vorfreude auf das Derby gegen Creußen groß. „Nach Siegen gegen die topplatzierten Mannschaften der Liga können wir mit einer Menge Selbstvertrauen in das Spiel gehen“, betont Kaufmann. Mit Creußen erwartet der 37-Jährige einen kampfstarken, aber auch spielerisch guten Gegner.

Die Personalsituation: Weiterhin verletzt fehlen Daniel Deubzer und David Pätzold, während hinter einem Einsatz von Jan Sebald noch ein Fragezeichen steht. Dafür ist erstmals der vom Sportring Bayreuth gekommene Thomas Priess im Kader.

Der Kader:Dujicek – Bauernfeind, Böhner, Dadder, Hader, D. Kaufmann, Knappe, Masching, Meyer, Olpen, Opfermann, Pöllath, Priess, Schmidt, Sebald, Sendelbeck.

1.FC Creußen

Das letzte Spiel: Nach sechs Partien ohne Niederlage musste sich der FC dem SV Friesen mit 0:3 beugen. „Dreißig Minuten hatten wir die Chance, das Spiel etwas anders zu gestalten“, sagt Trainer Uwe Raster. „Unter dem Strich war Friesen aber an diesem Tag zu stark.“

Der nächste Gegner: Nur wenige Experten hatten vor der Saison die Kirchenlaibacher so weit oben erwartet. „Was sie leisten, ist aller Ehren wert“, sagt auch Raster. „Sie haben eine Menge Qualität und nichts zu verlieren. Das macht sie gefährlich.“

Die Personalsituation: Verletzungsbedingt muss Raster auf Sven Rosenzweig, Julian LaFaver und Moritz Hagen verzichten.

Der Kader:Booth (P. Abraham) – S. Abraham, Bauer, Freiberger, Gashi, A. Koch, B. Koch, S. Koch, Krauß, Oberheidtmann, Pöhlmann, Riedel, Sabbarth, Ziegler.

BSC Bayreuth-Saas

Das letzte Spiel: Der Spitzenreiter erledigte seine Hausaufgabe gegen Poppenreuth souverän mit 4:0. „Wir haben ein ganz anderes Gesicht gezeigt als gegen Kirchenlaibach“, sagt Trainer Frank Weith. „Die Mannschaft war hoch motiviert und wollte unbedingt gewinnen.“ Bereits zur Pause war die Partie beim Stand von 3:0 entschieden. „Im zweiten Durchgang konnten wir etwas Kräfte sparen.“

Der nächste Gegner: Die SG Regnitzlosau hält Weith für einen unbequemen Gegner. „Ihre letzten beiden Heimspiele gegen Kirchenlaibach und den ATS Kulmbach haben sie gewonnen“, verweist der 46-Jährige zudem auf die Heimstärke der SG.

Die Personalsituation: Bei den Lerchenbühlern sind alle Mann an Bord.

Der Kader: Tscheuschner (Ready) – Bergmann, Fischer, H. Greef, Grüner, Gubitz, Füßmann, Küfner, Maßberger, Pütterich, Schatz, Scherm, Schmidt, Sczepaniak, Sommerer, Viefhaus, Vogler.

TSV Neudrossenfeld II

Das letzte Spiel: Die Grün-Weißen kamen gegen Schlusslicht Schauenstein nicht über ein 2:2 hinaus. „Die drei Punkte waren eigentlich fest eingeplant“, sagt Trainer Mario Franke. „Am Ende müssen wir froh sein, dass wir durch einen Elfmeter noch den Ausgleich erzielen.“

Der nächste Gegner: Aus den verbleibenden drei Spielen braucht der TSV mindestens noch einen Sieg für den Klassenerhalt. In Friesen wird das allerdings schwer. „Alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung“, weiß Franke, der hofft: „Vielleicht lässt bei Friesen irgendwann die Kraft nach.“ Schließlich bestreitet der Tabellenzweite gegen die TSV-Reserve sein viertes Spiel in nur neun Tagen.

Die Personalsituation: Philipp Stelzer kehrt in den Kader zurück.

Der Kader: Schuberth (Reuther) – Arndt, Bauernfeind, Bäßler, M. Dippold, T. Dippold, Ehlert, Kornetzke, Ötter, Sendel, Stelzer, Stöcker, Svagr, Weiner, Wölfel.

TSV Mistelbach

Das letzte Spiel: Durch das deutliche 5:0 gegen Münchberg machte Mistelbach die 1:6-Pleite in Thiersheim aus der Vorwoche vergessen. „Wir sind das Spiel gut angegangen“, sagt Trainer Markus Taschner. „Aber ich möchte das Ergebnis auf keinen Fall überbewerten.“ Drei der fünf Treffer entstanden „unter gütiger Mithilfe“ der Eintracht.

Der nächste Gegner: Vor der Partie in Oberkotzau hat Taschner nur einen Wunsch: „Ich will, dass wir endlich einmal nachlegen. Wenn wir dreifach punkten, wäre das ein Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt.“

Die Personalsituation: Zum verletzten Max Geßlein hat sich André Sippl (Muskelfaserriss) gesellt.

Der Kader: Freiberger (Schumann) – Ansari, Frankenberger, Ganster, Hagen, Herrmann, Langlois, Ludwig, Mader, Meinhardt, Then, D. Weber, M. Weber, Vogel.

Nicht bewertet

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