Denkmal mal anders: Spielen im Modell

Es ist ein schöner Kontrast: die bunten Figuren vor den in Grau gehaltenen Fassaden des Modells von St. Georgen, das Andreas Zühlke für den Freundeskreis St. Georgen gebaut hat. Auf den Inseln im St. Georgener See haben sich Soldaten mit Kanonen in Stellung gebracht. Vor dem Schloss steht eine Reihe Soldaten in Reih und Glied stramm, während vor der Ordenskirche eine Hochzeitsgesellschaft fröhlich mit Kapelle feiert. Jonte macht gerade sein Playmobil-Schiff startklar. Die Figuren sind an Bord verteilt, die Segel sind gehisst. Er ist klar zum Auslaufen.

Offiziell Teil des Tags des offenen Denkmals

"Wir haben das Modell als Objekt für den Tag des offenen Denkmals offiziell angemeldet", sagt Alexander Wild im Gespräch mit unserer Zeitung. "Gemeinsam mit der Sozialen Stadt St. Georgen und Hammerstatt präsentieren wir das Modell für Kinder mit einer Vielzahl an Playmobilfiguren. Soldaten, die Hofgesellschaft, Kanoniere. Alles, was man eben so braucht." Wild sagt, von 10 bis 17 Uhr dürfen die Kinder im kleinen St. Georgen spielen. "Wir haben den See, die Inselwelt und die landwirtschaftlichen Bereiche für die Kinder geöffnet. Sie dürfen mit dem spielen, was hier vorhanden ist. Sie dürfen aber auch eigenes Spielzeug mitgeben, wenn sie darauf achten."

Leinen los am St. Georgener See

Die Figuren haben Wild und seine Kollegen aus den Kinderzimmern und Dachböden des Vereins zusammengetragen. "Einiges haben wir aber auch ersteigert", sagt Wild, um die höfische Gesellschaft und die Soldaten zu komplettieren. Kinder und ihre Eltern bekommen den ganzen Tag über das St. Georgen des 17. und 18. Jahrhunderts am Modell erläutert. Wenn sie es nicht selber spielerisch erfahren. Leinen los!

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