Das Feriendorf Obernsees wird gebaut

Dem Kurier stellte er exklusiv das neue Konzept vor. Wenn alles nach Plan läuft, dann ist am 1. Juli 2013 Baubeginn, im Herbst könnten die ersten Ferienhäuser in unmittelbarer Nachbarschaft zur Therme Obernsees stehen.

In einem ersten Bauabschnitt sind insgesamt 102 Immobilien für vier, acht oder zwölf Urlauber vorgesehen. Bis zu 250 Ferienhäuser könnten es am Ende werden. Stückpreis: zwischen 120.000 und 150.000 Euro.

Finanzierungsbestätigungen liegen vor

Die neue Ferien- und Thermendorf Fränkische Schweiz GmbH will das Projekt Feriendorf mit einem weiteren Kooperationspartner als Bauträger umsetzen. Die Finanzierungsbestätigung eines deutschen Kreditinstitutes liegt bereits im Mistelgauer Rathaus vor.

Den Gemeinderat hat Bürgermeister Georg Birner bereits in nicht-öffentlicher Sitzung von der neuen Entwicklung in Kenntnis gesetzt. Am Mittwochabend wurden die Grundstückseigner informiert. Am 29. Oktober soll der Gemeinderat mit der Änderung des Flächennutzungsplanes und der Aufstellung eines Bebauungsplanes das erforderliche Bauleitverfahren auf den Weg bringen.

Laut Birner gelten die Zusagen von Regierung und Landratsamt für ein vereinfachtes Verfahren immer noch, so dass eine Baugenehmigung bis Mai 2013 möglich sei.


Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Samstagsausgabe (13. Oktober) des Nordbayerischen Kuriers.

Nicht bewertet

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Kommentare

Wer genasu ist die Zielgruppe, die in den Wuerfeln uebernachten und Geld bringen soll?
und wieder wird ein Stück unwiderbringliche Natur einem Prestigeobjekt mit sehr fragwürdigem Nutzen geopfert - es gibt hier in der Gegend schon genug Feriendörfer und -wohnungen, die Probleme haben, an Gäste zu kommen. Herr Birner sollte die Landschaft, das größte Kapital seiner Gemeinde, langfristiger und klüger nutzen.
und wieder wird ein Stück unwiderbringliche Natur einem Prestigeobjekt mit sehr fragwürdigem Nutzen geopfert - es gibt hier in der Gegend schon genug Feriendörfer und -wohnungen, die Probleme haben, an Gäste zu kommen. Herr Birner sollte die Landschaft, das größte Kapital seiner Gemeinde, langfristiger und klüger nutzen.
Den Bauträger gibt es immerhin seit fast einem Monat.

http://www.unternehmen24.info/Firmeninformationen/DE/3786478#top

Aber das Verfahren ist ja in der Branche üblich - bei einer etwaigen Pleite haftet praktisch niemand.
Das Risiko liegt hier weniger im Bau und Verkauf, das ist überschaubar. Das Risiko für Obernsees liegt in der Betreuung und im Unterhalt. Schaun wir mal in 10-20 Jahren wie die Häuser dann aussehn und obs jeder Käufer so gut in Schuss hält, weil Ferien macht man ja nicht jedes Wochenende oder?
Ich sehe das Problem schon im Bau. Nehmen wir mal an, die verkaufen 10-15 Stück gleich. Fangen zu bauen an (30 Stück) und dann fehlt das Geld für die Fertigstellung. Die Trägergesellschaft kann die Leistung somit nicht mehr erbringen und geht in Insolvenz. Ergebnis: 30 Bauruinen in guter (nicht bester!) Lage.

Außerdem gleube ich persönlich nicht, daß sich das Projekt jemals für die Investoren rechnet. Gewinner sind nur die Baufirmen (sofern sie bezahlt werden) und diverse Herrschaften von Vertrieb und Planung. Ob dann auch noch mehr Gäste kommen darf bezweifelt werden....