Daniel Sevo verstärkt den EV Pegnitz

Als Neuzugang wurde der aus Bayreuth stammende ehemalige DEL-Verteidiger Daniel Sevo präsentiert, der mit seinen Referenzen dazu beiträgt, dass der EVP mit dem nominell stärksten Kader seit langem in die Saison geht. Dem sportlichen Leiter Jens Braun war aufgefallen, dass Sevo nicht mehr im Oberliga-Kader der Blue Devils Weiden stand. Als Begründung nannte dieser auf Nachfrage sein Master-Studium in Bayreuth. Als ihn Braun dann aber beim Training des Bayreuther 1b-Teams erblickte, fragte er über ein eventuelles Engagement beim EVP nach und hatte prompt Erfolg: „Binnen kurzem sagte er zu.“

Mehr als 100 Spiele in der DEL

Der 33-Jährige dürfte nun sogar die vielleicht wichtigste Verstärkung der Pegnitzer sein, deren Defensive in den letzten Jahren meist das Sorgenkind war. „Ein so erfahrener Spieler stärkt unsere Defensive ungemein“, sagt Braun. Sevo kann mehr als 100 Spiele in der DEL vorweisen (Nürnberg, Hamburg), über 140 in der 2. Bundesliga (Heilbronn, München) und 300 in der Oberliga (Bremerhaven, Leipzig, Crimmitschau, Selb, Frankfurt). Über Halle und Bayreuth stieß der 1,88 Meter große Verteidiger schließlich zum Oberligisten Weiden, wo er zuletzt in 49 Partien für vier Tore und 24 Vorlagen verantwortlich zeichnete.

Beim ersten Einsatz gleich unter den Torschützen

Sein Debüt im Trikot des EV Pegnitz gab Daniel Sevo bereits im ersten Testspiel beim Landesligsten ESC Haßfurt und zeichnete sich beim Sieg mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) gleich als einer der Torschützen aus. EVP-Trainer Stan Mikulenka konnte alle 22 Spieler aufbieten. Die Gäste begannen mit Neuzugang Julian Bädermann im Tor und agierten mit vier Reihen, wobei in der Paradeformation Aleksandrs Kercs, Pierre Kracht und Nikolai Pleger vor Daniel Sikorski und Florian Zeilmann stürmten.

Die Pegnitzer waren deutlich überlegen, gerieten aber nach einem Fehler im Spielaufbau bei Überzahl überraschend in Rückstand. Im ersten Drittel gelang dann nur noch der Ausgleich, wobei sich Sevo schon mit starker Vorarbeit hervortat. Im Mittelabschnitt sahen die rund 150 Zuschauer (davon mindestens die Hälfte aus Pegnitz), ein Spiel auf ein Tor. Allerdings zeigten die Ice Dogs dabei noch erhebliche Mängel in der Chancenverwertung, so dass sie vor dem letzten Drittel lediglich einen Treffer vorlegen konnten. Der Sieg der Gäste stand aber nie infrage, zumal bei den Unterfranken zusehends die Kräfte nachließen.

Tore: 1:0 (7.) Sramek (Krepelka – 4 gegen 5), 1:1 (16.) Adler (Kuhn, Sevo), 1:2 (36.) Runge, 1:3 (42.) Sevo (Kuhn), 1:4 (53.) Mendel (Hausauer, Kuhn). Strafminuten: Haßfurt 20, Pegnitz 8.

Nicht bewertet

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