Claus Hofmann tritt aus SPD aus

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Kommentare

Mir schon.
Herr Tasdelen pfeift laut im Wald.
Diese so genannten Neumitglieder sind eh bald wieder weg. Ist doch nur ein kleines Aufbegehren durch die GroKo Geschichte. Da kann Herr Tasdelen noch so laut jubeln. Den wird die Realität spätestens am 14. Oktober einholen, wenn ausgezählt ist. Der kann nur auf einen guten oberfränkischen Listenplatz hoffen bei den momentanen Umfragewerten ;-)
Das sind vielleicht Typen (Hofmann, Bursian). Lassen sich mit Unterstützung der Partei in die Ämter wählen und hauen dann mitten drin ab. Bei der nächsten Wahl laufen sie dann im neuen Trikot auf.
Was wird denn aus der "sozialdemokratischen" Politik Merkels, wenn es zu keiner Großen Koalition kommt? Merkel braucht die SPD zum Weiterregieren mehr als die CSU. Wer wird dann das Bundeskanzleramt besetzen? Ich glaube, dass viele Bürger große Bedenken davor haben, diese Politik der kleinen Schritte zu beenden.
Ich glaube eher, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger bzw. Parteimitglieder - übrigens in der SPD genauso wie in der CSU - die Nase von dieser Großen Koalition gestrichen voll haben und ihre Konsequenzen aus dieser "Weiter so"-Politik ziehen.
Wenn ich mit Menschen spreche, die höchst unzufrieden mit der derzeitigen Politik sind und AfD-Parolen übernehmen, werden sie immer ganz still, wenn ich sie direkt frage, wie es ihnen selbst geht. Offensichtlich drückt sie eher eine diffuse Zukunftsangst, die zur Zeit um sich greift. Glücklicherweise gibt es auch sehr viele Menschen, die sich nicht verrückt machen lassen und die Zukunftsprobleme mit positiver Einstellung anpacken wollen. Wenn wir uns in der Welt umschauen, haben wir in Deutschland wahrscheinlich die besten Chancen dazu.
Diese "diffusen Zukunftsängste" sind ja nicht einfach so aus der Luft gegriffen. Mal abgesehen von der instabilen Weltlage bietet die Politik der letzten Jahre keine hinreichenden Antworten auf die großen Probleme wie Kinderarmut, Altersarmut, Abhängen / Sanktionieren / Schikanieren von Langzeit-Erwerbslosen, Wohnungsnot / explodierende Mieten, exorbitante Steuerbelastung (kaum ein anderes Land belastet seine Arbeitnehmer so hoch wie Deutschland), verrottende Infrastruktur (Schulen, Strassen, Brücken...), Pflegenotstand, Hilflosigkeit gegenüber organisierter Kriminalität (Clans!), Überlastung der Polizei durch massiven Stellenabbau, Kontrollverlust bei den Masseneinwanderungen der letzten Jahre... und wie will man dem bevorstehenden massiven Verlust von Arbeitsplätzen durch die Digitalisierung begegnen?

Kein Wunder, dass sich viele Menschen von der gegenwärtigen Politik abwenden und nach Alternativen suchen. Bin gespannt, wann das "dort oben" ankommt. Oder ob.
"kaum ein anderes Land belastet seine Arbeitnehmer so hoch wie Deutschland"
Stimmt. Aber kaum ein anderes Land bietet seinen Bürgern so viel Infrastruktur und soziale Sicherheit.
"die großen Probleme wie Kinderarmut, Altersarmut, Abhängen / Sanktionieren / Schikanieren von Langzeit-Erwerbslosen, Wohnungsnot / explodierende Mieten" sind in Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern noch relativ gering. Aber es stimmt, es muss energischer gehandelt werden. Nur welche Parteien könnten das besser als die GK? Bestimmt nicht die AFD, deren Programm doch nur darin besteht, Kritik zu äußern.
Welche realen Alternativen gibt es denn? Ich gehe davon aus, dass eine GK diesmal besser arbeitet, es sei denn, die CSU macht weiter auf Opposition.
"Nur welche Parteien könnten das besser als die GK?"

Das sehen viele Menschen eben mittlerweile anders und das sollten wir alle akzeptieren.
Seit wann werden Sitze nach Meinungsumfragen verteilt?
Hier geht es gar nicht um Meinungsumfragen.
Er steht damit in großer historischer Tradition zu - wer erinnert sich heute noch an sie - Hans Georg Seidelbast, Walter Eisel und Erich Jung.

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