Bundeswehrsoldat stirbt bei Schießübung

Der 22-jährige Hauptgefreite arbeitete in einer Kaserne in NRW und befand sich auf dem Truppenübungsplatz in Wildflecken (Lkr. Bad Kissingen) bei einer Schießübung.

Der Unfall ereignete sich bei einem Training des Gefechtschießens mit der Panzerfaust. Ein 22-Jähriger Soldat gab dabei einen Schuss aus seiner Waffe ab, während sich der gleichaltrige Soldat aus dem Kreis Paderborn genau hinter dessen Panzerfaust befand.

Er wurde vom Rückstrahl der Waffe erfasst und durch die Luft geschleudert. Dabei erlitt er so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unglücksstelle verstarb.

Ein sofort hinzugerufener Bundeswehrarzt konnte nur noch den Tod des jungen Soldaten feststellen. Der Soldat gehörte zur 3. Kompanie des Panzergrenadierbataillions 212.

Die Bundeswehr und die Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen. In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft führt hier die Kriminalpolizei Schweinfurt die Ermittlungen zu dem Todesfall durch.

Dafür rekonstruieren die Beamten insbesondere die zeitlichen Abläufe und die Situation am Schießstand.

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