BTS-Hockeyteam auf verlorenem Posten

Diese Einschätzung teilt auch BTS-Trainer Philipp Schneider: „Ich bin stolz auf diese Truppe, es war ein Wahnsinnskampf!“ Mit komplettem Kader soll es in den kommenden Heimspielen gegen HG Nürnberg II (Sa., 16 Uhr) und Aufsteiger TSG Pasing (So., 11 Uhr) schon wieder ganz anders aussehen.

In Fürth waren die Bayreuther sehr defensiv eingestellt und kamen durchaus gut ins Spiel. Auch vom 0:1 durch Dominik Rosenberger (10.) nach einer kleinen Unaufmerksamkeit ließen sie sich nicht beirren. Viele lange Bälle auf Tim Pargent sorgten immer wieder für Entlastung. In der zweiten Hälfte hätte eine der vereinzelten Offensivaktionen sogar fast zum Ausgleich geführt, als Kerim Kehlil bei einer kurzen Ecke den Pfosten traf. Im Gegenzug konnte Schneider einen Fürther Angreifer nur mit einem Foul im Schusskreis stoppen, und den fälligen Siebenmeter verwandelte Lukas Koch sicher. Fünf Minuten vor dem Ende schloss erneut Rosenberger einen Fürther Konter zum 3:0 ab.

18 Minuten dagegen gehalten

Mit unverändert dünner Personaldecke standen die Bayreuther dann gegen den Ex-Regionalligisten und Tabellenführer TV Schwabach erst recht auf verlorenem Posten. Die Gäste entwickelten sehr großen Druck, aus dem sich die BTS nur selten befreien konnte. Die schnellen Passstafetten der Schwabacher rissen immer wieder Lücken in die Abwehr.

Mit viel Team- und Kampfgeist überstanden die Bayreuther trotz allem 18 Minuten ohne Gegentor, aber dann war die Torflut nichtmehr aufzuhalten. Schließlich ließen in der zweiten Hälfte auch die Kräfte des BTS-Rumpfteams merklich nach. „Das war extrem hart“, sagte BTS-Torwart Simon Bertschi. „Wir standen ja wirklich unter Dauerbeschuss.“ Torschützen für Schwabach waren Daniel D’Angelo, Florian Gebhard (je 2), Marc Trautvetter, Benjamin Gräb, Michael Grünwald, Christian Leberl und Oliver Golker.

Nicht bewertet

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