Böllerschützen versammeln sich im Fichtelgebirge

75 von ihnen waren letztlich in das Fichtelgebirge gekommen und das gemeinsame Böllern unter der Leitung von Böllerkommandant Wolfgang Nickl stand natürlich im Mittelpunkt. Auf dem Hartplatz des Sportgeländes und dem Weg oberhalb nahmen die Schützen dazu Aufstellung.

Wolfgang Nickl gab die Anweisungen: Er forderte auf zu gemeinsamem Laden, verdämmen, Zündhütchen setzen. Dann folgten die Kommandos „Spannt den Hahn!“, „Böller hoch!“ und „Gebt Feuer!“. So startete man gemeinsam, inklusive einer Böllerkanone und letztlich drei Standböllern, zunächst mit einem Salut.

Dann schossen die Böllerer langsam in Reihe, schnell in Reihe und schließlich im „Reißverschluss“, also je abwechsend, von beiden Seiten beginnend. Zum Schluss kam noch ein finaler Salut, bis sich die Böllerschützen dann nach getaner Arbeit zum geselligen Abend ins Festzelt zurückzogen.

Zuvor hatte Wolfgang Nickl bei der Begrüßung zu diesem „ersten Böllerschützentreffen im hohen Fichtelgebirge“ noch sorgenvoll auf den Himmel geblickt, da zu der Zeit ein heftiger Regenschauer niederging. Schirmherr Bürgermeister Andreas Voit hob in seinen Worten an die Gäste den praktischen Nutzen des Böllerns hervor. „Wenn es frühmorgens kracht, weiß man es steht eine Festivität an“, so das Gemeindeoberhaupt.


Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Montagsausgabe (16. Juli) des Kuriers.

Fotos: Judas

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