Blockstärke lässt Young Volleys siegen

An diesem Nachmittag war die „Wand“ wirklich kaum zu überwinden. Das Team aus Neudrossenfeld und Hollfeld (wo diesmal gespielt wurde) gewann mit 3:0 (25:18, 25:15, 25:15). In der Tabelle steht die „Wand“ im Regionalliga-Haus damit in Etage fünf. Und die Young Volleys gehen mit drei Punkten Vorsprung auf die ballarinas aus Bamberg in das Derby um den Platz auf Oberfrankens Thron (Samstag, 3. Dezember, 18.30 Uhr, Neudrossenfeld).

Keine Wechsel nötig

Sieben Stützpfeiler hatte der Aufsteiger am Sonntag. D’Andrea ließ seine Anfangsformation (unter anderem mit Fanny Gnade und Leonie Stöcker) bis zum Ende nach nur 62 Minuten reiner Spielzeit auf dem Feld. „Es wäre ja dumm gewesen, Wechsel vorzunehmen, wenn solcher Zusammenhalt und solche Dynamik bei den aufgebotenen Spielerinnen zu erkennen sind“, erklärte er nach dem völlig verdienten Erfolg gegen den Tabellenletzten.

Erlangen war ohne die erfahrene Mareike Ahns (hilft nur noch in Heimspielen aus) und ohne den gesundheitlich angeschlagenen Trainer Patrick Siecke nach Oberfranken gekommen. „Jeweils zur Satzmitte haben wir geschwächelt“, analysiert der den TVE-Coach vertretende Max Sölling dann die Partie. „Und der Gegner war viel konstanter als wir, machte weniger Fehler.“

Klare Sache nach dem 17:17

Anfangs hielt der Gast noch gut mit und führte 14:13. Fanny Gnade, die in Angriff und Abwehr überzeugende Nora Anders sowie die Blockstärke ließen dann das Heimteam von 17:17 bis zum ersten Satzgewinn davonziehen.

Im zweiten Durchgang machten die Young Volleys, die in der Feldabwehr äußerst präsent wirkten, auch ansonsten kaum Schwächen zeigten, aber die TV-Schwachstellen ihrerseits oft ausnutzten, aus einem 12:11 ein 20:13 und ließen sich den Vorsprung nicht mehr nehmen, zumal in dieser Phase die „Wand“ den Rivalen zermürbte.

Teamspirit begeistert den Trainer

5:8 stand es schließlich im dritten Satz gegen die Young Volleys, ehe diese mit einem 11:3-Lauf das Blatt wendeten, nach dem 18:14 nur noch einen Zähler abgaben und sich am ersten Advent mit drei Punkten bescherten. „Hätten wir in den anderen Begegnungen immer mit diesem Teamspirit agiert, dann hätten wir gewiss noch einige Punkte mehr“, meinte Trainer d’Andrea.

 

Nicht bewertet

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