Bisher beste Leistung der Haspo-Damen

„Unsere Stärke war die mannschaftliche Geschlossenheit“, kommentierte Trainer Matthias Starz den erhofften Befreiungsschlag. „Wir waren für den Gegner nicht auszurechnen, weil jede einzelne Spielerin auf einem hohen Niveau gespielt hat und jederzeit torgefährlich war. Unsere einzige Schwäche war die Chancenverwertung.“

Genau dieser Mangel bewirkte, dass sich die Heimmannschaft gegen einen harmlosen Gegner anfangs sehr schwer tat. Nach einem 0:2-Rückstand bedurfte es einer Energieleistung, um auf 6:3 (14.) davonzuziehen. Vor allem der Rückraum mit der wiedergenesenen Kim Koppold und der ebenfalls wurfgewaltigen Theresa Stöcker war von der gegnerischen Abwehr nie in den Griff zu bekommen. Bis zur Halbzeit wurde der Vorsprung aber trotz großer optischer Überlegenheit kaum erhöht.

In der zweiten Halbzeit nicht mehr in Gefahr

Vor allem die ohnehin schon starke Bayreuther Abwehr steigerte sich dann aber nach dem Seitenwechsel noch mehr und ließ kaum mal einen guten Abschluss für die gerade im Rückraum körperlich recht unterlegenen Nürnbergerinnen zu. Beim 16:10 (37.) war Haspo schon enteilt und ließ den Gästen dann keine Chance mehr. Über 20:13 (45.) war der höchste Abstand beim 24:14 (49.) erreicht.

Haspo Bayreuth: Bauer, Goetjes – Daschner (2), Dörfler, Kutzschmar (1), Lindner (1), Kerling (5), Hall (2), Schmidt (4), Eckert, Koppold (4), Stöcker (4), Schubert (2), Duchon (1).

5 (1 vote)

Anzeige

Montag, 13. November 2017 - 11:06