Birken: Angst vor der Verdichtung

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Eichendorffring und Klopstockstraße - ein Vergleich der hinkt. Geht es doch am Eichendorffring darum, vorhandene Ausgleichsflächen, welche auch als solche gedacht waren und wirken, zu erhalten. Als Puffer zur Unistraße, als grüne Lunge für den gesamten "Kiez". Die hiesige Eigentümergemeinschaft bietet der Stadt Bayreuth daher - wie die Investoren - eine sechsstellige Geldsumme. Jedoch wollen die Eigentümer der Wohnanlage Birkenstraße-Eichendorffring die Grünflächen für die gesamte Birken auf eigene Kosten erhalten. Das ist gelebter Einsatz für Gemeinwohlinteressen. Der Stadtrat wird sich voraussichtlich Ende Oktober die Frage gefallen lassen müssen: "Bürgernaher Kompromiss oder Investorenwillen und Luxuswohnungen auf Kosten kleiner Leute?" Bei aller Solidarität mit den Anwohnern der Klopstockstraße: Dort soll lediglich ein Bestandsbau ersetzt werden und das auch noch mit erschwinglichem Wohnraum. Die Kausa Eichendorffring ist selbst nach Angaben der Stadtverwaltung eine einmalige Sache in der Stadtgeschichte.
Bestandsbau ersetzen, aber an anderer Stelle und größer: Müsste geprüft werden, ob die Frischluftzufuhr dadurch tatsächlich verhindert wird.
Sicher ein gutes Argument. Nachdem im aktuellen Niedrigzins-Bauwahn ohne jegliche Voraussicht jede Ritze geschlossen werden soll. Das große Erwachen kommt dann in 5 -10 Jahren.