Bindlach/Harsdorf: Colibakterien im Wasser

Für folgende Bindlacher Ortsteile ab sofort eine Abkochverordnung:

  • Allersdorf
  • Bindlach
  • Bindlacher Berg
  • Bremermühle
  • Fuhrmannshöhe
  • Heinersgrund
  • Hauenreuth.
  • Ramsenthal
  • Röhrig

In den nicht genannten Ortsteilen kann das Trinkwasser uneingeschränkt genutzt werden, heißt es in der Erklärung aus dem Rathaus.

Für die folgenden Ortsteile von Harsdorf (teils Neudrossenfeld und Trebgast) wird ab sofort eine Abkochverordnung erlassen

  • Altenreuth
  • Harsdorf
  • Haselbach
  • Hettersreuth
  • Holzlucken
  • Oberhettersreuth
  • Oberlaitsch
  • Oberlohe
  • Ritterleithen
  • Sandreuth
  • Unitz
  • Unterlohe
  • Zettmeisel

In folgenden Teilen von Neudrossenfeld muss das Wasser abgekocht werden:

  • Schaitz
  • Untergräfenthal

Auch im Trebgaster Ortsteil Michelsreuth gilt ab sofort die Abkochverordnung.

Wasser vor Verzehr mindestens drei Minuten abkochen

In Absprache mit dem Landratsamt Bayreuth (Gesundheitsamt) versuchen die Gemeinden nach eigener Aussage alle Maßnahmen zur Beseitigung der Keime im Wasser einzuleiten.

Die Gemeinden teilen mit: Um Gefahren für die Gesundheit auszuschließen, ist das Wasser vorsorglich mindestens drei Minuten lang abzukochen, sofern es zum Trinken, Kochen oder zur Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet wird.

Gemeindeverwaltung für Fragen erreichbar

Die Gemeinden Bindlach und Harsdorf kündigen an, dass sie die Bürger umgehend informieren werden, sobald die Keimbelastung des Trinkwasser beseitigt ist. "Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung", sagt der Bindlacher Bürgermeister Kolb. Die Gemeindeverwaltung ist zu den üblichen Geschäftszeiten unter der Telefonnummer 09208-6640 erreichbar. Dorthin können sich auch Bürger aus Harsdorf mit ihren Fragen wenden.  red

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Kommentare

Der TVO nennt andere betroffene Ortsteile. Welche Angabe stimmt, und wo ist die Originalquelle?
Auch Radio Plassenburg und infranken nennt andere Ortsteile. Auf der Gemeinde Harsdorf gibt es die Abkochverornung: http://www.vg-trebgast.de/fileadmin/user_upload/Harsdorf/Aktuelles/Abkochverordnung.pdf

Ich habe den Artikel überarbeitet und die betroffenen Ortschaften in Listenform dargestellt. Weil's ein wichtiges Thema ist, habe ich ebenfalls mit TVO und Infranken verglichen. Dort habe ich nur Informationen über Harsdorf gefunden. Und was Harsdorf betrifft, sind genau die gleichen Ortsteile aufgeführt.
Quelle sind jeweils die Rathäuser Bindlach und Harsdorf, die uns die Meldungen geschickt haben.
In den anderen Meldungen steht nur Bindlach Fuhrmannshöhe, nicht Bindlach, Bindlacher Berg und die ganzen Bindlacher Ortsteile. Sind die auch betroffen, und das steht nur in der Mitteilung von Bindlach? Warum erwähnen die anderen dann die Fuhrmannshöhe?
Ich weiß nicht, woher die anderen Medien ihre Infos haben und warum die nichts über Bindlach schreiben. Wir haben die Info aus Bindlach und aus Harsdorf erhalten und deshalb beides veröffentlicht. Und bei Fuhrmannshöhe müssen Sie bitte meine Ortsunkenntnis entschuldigen. Der Ortsteil stand in der Harsdorfer Meldung, obwohl er offenbar zu Bindlach gehört. Warum das so ist, weiß ich nicht. Weil es in der Meldung aus Harsdorf stand, haben die anderen auch Fuhrmannshöhe drin. Davon gehe ich mal aus.
Ok, danke!
Lieber MoritzKircher, Rechere sieht bei mir anders aus, auch wenn Ortskenntnis fehlt. Richtig, die Fuhrmannshoehe gehört zu Bindlach, Wasserlieferung aber Wasserversorgung Bindlach/Harsdorf. Vielleicht sollten sie doch ganz einfach die Gemeinde Bindlach anrufen und sich informieren.
Jetzt mal ehrlich: Es ist doch völlig wurscht, ob ich weiß, ob Fuhrmannshöhe zu Bindlach oder Harsdorf gehört. Es zählt, dass wir die Bürger informieren, dass es dort ein Problem mit dem Trinkwasser gibt. Wenn es irgendwann mal für eine Recherche wichtig sein sollte, dass ich weiß, zu welcher Gemeinde Fuhrmannshöhe gehört, dann gebe ich "Fuhrmannshöhe" bei Google Maps ein. Das zeigt mir dann, dass es zu Bindlach gehört. Da brauche ich mit dieser Frage sicher nicht die Gemeinde behelligen.
Ich freue mich, dass der Kurier informiert hat - als Betroffene in Harsdorf haben wir das gestern nämlich nur durch Zufall erfahren ...
Typisch Bindlach !!!

- keine Durchsagen im regionalen Radiosender (Mainwelle) oder per Auto in den Straßen
- keine Infos auf der Internetseite (bis heute morgen)
- keine Bereitstellung von sauberen Trinkwasserflaschen (es gibt z.B. auch ältere Einwohner, die nicht mal schnell zum Einkaufen können)

Aber wahrscheinlich war man mit "Wichtigerem" beschäftigt (evt. mit der Ausarbeitung zur Errichtung von Halteverbotsschildern?)

In Bindlach gibt es schon immer ein schlechtes Wasser und jetzt auch noch im wahrsten Sinn des Wortes ein "Scheißwasser"! Und dafür soll man auch noch bezahlen.

Typisch Bindlach !!!

Das ist gestern auf der Mainwelle rauf- und runtergesendet worden. Und die Bindlach-App hat das bereits gestern unverzüglich gemeldet!
Wozu braucht es saubere Trinkwasserflaschen? Es ist ja nicht so das es gar kein Wasser gibt, sondern es ist lediglich abzukochen...

Aber vielleicht macht hier der Umzug in eine Gemeinde mit gutem Wasser und den sicherlich vielen weiteren Vorzügen Sinn!
Klar, Scheißwasser verkaufen und der Abnehmer darf das verschissene Wasser auch noch aufbereiten. Danke auch.
Gibts dann in drei Tagen auch noch was zu motzen, wenn das Thema erledigt ist?
In Bindlach.... immer!
Lass es gut sein, Annett...
Übermäßige Düngung durch die Bauern ist schuld!
In welchen Zeitabständen werden denn die Untersuchungen der Art durchgeführt ?
Wenn das verraten wird wüssten wir wie lange wir das "schlechte" Wasser schon zu uns nehmen ?!!
Na,
mit 3 Tagen war's wohl nix.
Aber Gott sei Dank gibt es in Bindlach auch nen Wasserexperten (Bastian).
Ja das mit den 3 Tagen lag ganz schön daneben .....
aber es freut sich der eine oder andere auch über diesen Umstand und hofft, dass es noch lange dauert:
- Einzelhandel und Stromwirtschaft