Bindlacher schlagen den Spitzenreiter

Die Bindlacher Ringer Pedro Mejias (61 kg, Freistil) und Andre Schmidt (130 kg, Freistil) sorgten für die ersten Mannschaftspunkte der Bären, nachdem die ASC-Nachwuchssportler Nikolas Geldner (57 kg, klassisch) und Mark Weimer (66 kg, klassisch) vorzeitige Niederlagen hatten einstecken müssen. Richtig laut wurde es in der Bärenhalle, als anschließend Lokalmatador David Adler (98 kg, klassisch) seinen Nürnberger Kontrahenten Ugur Dogan mit einem perfekten Schulterschwung in die Rückenlage brachte und dadurch einen überraschenden Schultersieg einfuhr. Im nächsten Duell zeigte ASC-Ringer Sascha Büchner (86 kg, Freistil) einen taktisch cleveren Kampf und holte gegen den ehemaligen Bindlacher Ringer Evgeniy Valentir einen wichtigen Punktsieg.

Bis dahin lief alles nach Plan für die Heimmannschaft. Dann aber wurde die zwischenzeitliche Euphorie deutlich gebremst, als sich der Bindlacher Punktegarant Bastian Hoffmann (71 kg, Freistil) beim Aufwärmen am Fußgelenk verletzte. Erst nach eingehender Beratung mit Mannschaftsärztin Silke Petrie schickte Matthias Fornoff seinen Ringer auf die Matte. Hoffmann biss sich nicht nur durch, er lieferte eine überragende Leistung ab, sodass am Ende ein wichtiger Punktsieg auf Bindlacher Seite zu verbuchen war.

Marcel Fornoff behält im letzten Kampf die Nerven

Anschließend wurde Nico Ganzleben (80 kg, Freistil), der gegen den Nürnberger Christian Fochtler anfangs sehr gut mitgehalten hatte, bei einem Konter eiskalt erwischt und geschultert. Nun lag es wieder einmal an den letzten beiden Kämpfern des Abends: Philipp Adler (75 kg, klassisch) hatte mit dem Bulgaren Alexandru Biciu einen unbequemen Gegner. In einem engen Duell sah der Kampfrichter Adler am Ende passiv und wertete den Kampf – sehr zum Ärgernis der Bindlacher Ecke – zu Gunsten des Mittelfranken. Bei einem 14:13-Zwischenstand lag die Last nun auf den Schultern von Marcel Fornoff. Der erfahrene Athlet wurde seiner Favoritenrolle gegen den jungen Unterfranken Tobias Schmidt souverän gerecht und feierte noch in der ersten Kampfrunde einen vorzeitigen Sieg.

Entsprechend glücklich war Matthias Fornoff nach dem Wettkampf: „Ich war überaus zufrieden mit der Top-Einstellung und Leistung meiner Mannschaft. Diesen Sieg hat sich unser Team sehr verdient.“

Nicht bewertet

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